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Samstag, 5. Dezember 2015

10 Dinge, die Ihr Körper Ihnen sagen würde, wenn Sie zuhören würden


Kennen Sie Menschen, die ständig an Ihnen herumnörgeln und alles an Ihnen negativ bewerten? Kennen Sie Menschen, die nie richtig zuhören, wenn Sie Ihnen etwas sagen wollen? Das ist nicht besonders erfreulich, oder? Aber das beschreibt genau die Art, wie die meisten Menschen mit ihrem Körper umgehen!

Vermutlich fühlen Sie sich wohler mit anderen, wenn diese sich Ihnen mit Interesse, Verständnis, Fürsorglichkeit und Wohlwollen zuwenden, richtig? Genauso würde sich auch Ihr Körper mit Ihnen wohler fühlen, wenn Sie in dieser Weise mit ihm in Verbindung wären!

Was wäre, wenn Sie begännen, Ihrem Körper Fragen zu stellen und ehrlich zuhörten?

Was würde Ihr Körper Ihnen wohl sagen wollen? Vielleicht dieses:

  1. „Tue wenigstens eine Sache am Tag, um mich mit Liebe zu nähren, wahrzunehmen und wertzuschätzen!“
Wie oft sehen Sie in den Spiegel mit Wertschätzung für Ihren Körper? Wie oft berühren Sie ihn liebevoll? Wie oft sprechen Sie in Dankbarkeit über ihn? Tun Sie es von jetzt an! Immer öfter!

  1. „Höre auf, mich zu beurteilen und zu vergleichen!“
Wenn Sie morgens aufwachen, entscheiden Sie sich bewusst dafür, mit dem negativen Urteilen aufzuhören und Ihren Körper heute so anzunehmen, wie er ist. Jeder Mensch ist einzigartig und so sind es auch die Körper der Menschen. Jeder Körper ist vollkommen in seiner Erscheinung, genau richtig für den Menschen, der ihn trägt.

  1. "Ich wurde erschaffen, um Freude zu haben!“
Was wenn der eigentliche Sinn des Lebens wäre, Freude zu haben? Was wäre, wenn die Schöpfung uns die Genussfähigkeit unseres Körper geschenkt hat, damit wir Freude damit haben? Wie lustvoll wäre Ihr Leben, wenn Sie Ihrem Körper erlauben würden, Ihnen diesen Genuss zu schenken?

  1. „Frage mich, wie es mir geht!"
Wie oft schon haben Sie etwas mit Ihrem Körper gemacht, weil jemand anderes gesagt hat, es wäre gut für ihn? Wie viele Vitamine, Diäten, Nahrungsmittel, Kosmetika haben Sie Ihrem Körper zugemutet, ohne darauf zu achten, was er Ihnen zurückgemeldet hat? Fangen Sie an, Ihren Körper zu fragen, was er davon hält, was Sie mit ihm tun!

  1. Frag mich, was es braucht, damit ich so aussehen kann, wie du mich haben willst!“
Wenn Sie wollen, dass Ihr Körper ein bestimmtes Aussehen haben soll, wertschätzen Sie zuerst, wie großartig er jetzt bereits ist. Dann fragen Sie ihn, was Sie tun oder lassen sollten, damit eine Veränderung geschehen kann. Ihr Körper wird dann gerne kooperieren!

  1. „Ich bin derjenige, der isst!“
Ihr Körper ist derjenige, der all die Nahrung, die Sie zu sich nehmen, verdauen muss. Fragen Sie ihn, was er essen möchte? Fragen Sie: "Körper, was möchtest du jetzt gerne essen?" Wie viel von dem, was Sie essen, beruht auf Meinungen und Gewohnheiten derer, von denen Sie gelernt haben, als Sie aufwuchsen? Ist das wirklich passend für Sie? Wie geht es Ihrem Körper damit? Was möchte er Ihnen dazu sagen?

  1. "Frag mich, welche Bewegung ich brauche!"
Körper lieben Bewegung. Welche Art von Bewegung bereitet Ihrem Körper Freude? Ist es Pilates, Yoga, Tischtennis oder Tanzen? Wenn Sie sich so bewegen, wie es Ihrem Körper gefällt und ihm dann die Erholung gönnen, die er braucht, wird Ihr Körper es Ihnen sofort mit mehr Wohlbefinden danken.

  1. „Renne nicht immer der neuesten Mode nach!“
Ihr Körper möchte, dass Sie ihm zuhören in allen Angelegenheit, die ihn auch angehen. Auch wenn die tollsten Versprechungen in der Hochglanzpresse und im Fernsehen gemacht werden, welches Glück Ihnen beschert würde, wenn Sie dies oder jenes kaufen würden, was sagt Ihr Körper dazu? Hören Sie auf seine Weisheit!

  1. „Frag, woher das kommt!“
98% der Gedanken und Gefühle, die Sie wahrnehmen, sind in Wahrheit gar nicht Ihre. Sie haben Sie irgendwann von irgendwem aufgeschnappt und seitdem für Ihre eigene Wahrheit gehalten. Und vieles davon ist verantwortlich für den Schmerz und das Leid in Ihrem Leben. Fragen Sie: „Wem gehört das?“ Und wenn es sich durch diese Frage leichter im Körper anfühlt, dann ist es nicht Ihres. Dann sagen Sie einfach: „Zurück an den Absender!“ und sind davon befreit.

  1. „Ich bin ein Körper. Du bist ein grenzenloses Wesen!“
Sie sind nicht Ihr Körper. Sie wohnen nicht in Ihrem Körper. Ihr Körper wohnt in Ihnen. Sie sind grenzenloses Bewusstsein. Ihr Körper ist in diesem irdischen Dasein Ihr Tempel und ihr Zuhause. Behandeln Sie ihn gut, dann bleibt er Ihr ergebener und loyaler Diener für ein langes und gesundes Leben.
  
(Inspiriert durch Maria Shriver und Access Consciousness)
 
Herzliche Grüße, auch an Ihren Körper!
Ihre Dr. Franziska Schindler
 

 

 

 

 

Montag, 16. März 2015

Können Gedanken dick machen?

Immer wieder höre ich in der Praxis von Menschen mit Übergewicht: „Ich esse ja fast nichts. Ich brauche nur an Essen zu denken, und schon nehme ich zu.“

Das klingt doch verrückt und unmöglich, oder? Ist es aber nicht! Überraschenderweise scheint daran viel Wahres zu sein. Wissenschaftler haben eine interessante Komponente des Stoffwechsels von Zucker und Kohlenhydraten entdeckt, die cephalische Phase der Insulinreaktion.

Wenn wir kohlenhydratreiche Nahrungsmittel wie Pasta, Brot, Kuchen, Cornflakes oder Säfte zu uns nehmen, wird Insulin ausgeschüttet, um den Zucker in die Zellen  zu befördern. Insulin hat aber noch eine andere Funktion. Es signalisiert dem Körper Fett zu speichern und den Muskelaufbau zu behindern. Also genau das Gegenteil von dem, was wir anstreben, wenn wir Abnehmen wollen.

Was hat nun die cephalische Phase der Insulinreaktion damit zu tun? Nun, sie besagt, dass die Insulinausschüttung nicht erst startet, wenn wir Kohlenhydrate gegessen haben, sondern bereits dann, wenn wir an die Gummibärchen denken oder sehnsüchtig die Torte im Schaufenster des Bäckers betrachten.

Die Verdauung einer kohlenhydratreichen Mahlzeit beginnt tatsächlich im Kopf, bevor überhaupt ein Krümel unsere Lippen überquert hat. Es gibt eine enge Kommunikation zwischen unserem Gehirn im Kopf und dem „Bauchhirn“. Das Bauchhirn oder enterale Nervensystem steuert die Funktionen aller Verdauungsorgane: Speicheldrüsen, Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Dickdarm, Gallenblase, Leber. Es hat etwa so viele Nervenzellen wie das Rückenmark – mehr als 100 Millionen.

Mit anderen Worten, unser Bauch ist ganz schön klug. Es registriert nicht nur, was wir essen, sondern auch, was wir denken, fühlen, glauben, sehen, riechen, berühren oder schmecken.

Was heißt das nun für den typischen Übergewichtigen, der gerne ein paar Kilos loswerden will und eine Diät nach der anderen ausprobiert?

Er oder sie wird sich wahrscheinlich unterkalorisch ernähren, dauernd hungrig sein und ständig ans Essen denken. Und sehr wahrscheinlich kreisen die Phantasien vor allem um all die leckeren „verbotenen“ Köstlichkeiten wie Eiscreme, Schokolade, Pommes, Bier….

Und wie wir nun wissen, ist genau das der Schnellstarter für die cephalische Phase der Insulinantwort und der Körper wird überschüttet mit dem Heißhunger und Hüftspeck produzierenden Hormon, obwohl gar keine Kohlenhydrate im Anmarsch sind!

Das bedeutet, dass die Insulinspiegel künstlich hoch gehalten werden und das Insulin steht bereit, ohne wirklich etwas zu tun zu haben. Programmgemäß wendet es sich also seiner sekundären Aufgabe zu, nämlich Fett zu speichern und Muskelaufbau zu verhindern.

Wenn wir nun noch den Stress berücksichtigen, den es bedeuten kann, eine Diät durchzuhalten und sich selbst Nahrung und Befriedigung vorzuenthalten, dann kommen auch noch hohe Kortisonspiegel hinzu und der hormonelle Dickmach-Cocktail ist komplett.

Durch ständiges Phantasieren über kohlenhydratreiches Essen und eine stressreiche Lebensweise, hat unser abnehmwilliger Kandidat eine Situation erschaffen, in der durch chronisch erhöhte Insulin- und Kortisonspiegel auch ohne jegliche Kalorienzufuhr alle Ampeln auf Gewichtszunahme stehen.

Es ist wohl kaum möglich, wenn man Hunger hat keine Phantasien über leckeres Essen zu haben. Das ist nicht der Punkt! Es geht darum, sich diese Leckereien zu gönnen, aber es bewusst und kontrolliert zu genießen. Wenn Sie sich die Befriedigung und Sättigung erlauben, die Sie brauchen und dann zur nächsten schönen Erfahrung weitergehen, dann brauchen Sie nicht darüber nachdenken, was Sie nicht haben oder dürfen. So einfach ist das.

Die Betonung liegt auf bewusst und kontrollier! Was immer Sie wirklich stark lockt, erlauben Sie sich eine kleine Menge davon und lassen Sie es genüsslich auf der Zunge zergehen. Und dann wenden Sie sich anderen schönen Aktivitäten zu! Es gibt so viele Wege, sich selbst eine Freude zu bereiten, die nichts mit Essen zu tun haben!

Und sollte das eine oder andere Nahrungsmittel wirklich ungünstig für Sie sein, dann sorgen Sie dafür, dass auf andere Weise der Genuss in Ihrer Ernährung gewährleistet ist.

Für viele Menschen ist Befriedigung beim Essen fast ein Tabu geworden. Sie sind konditioniert darauf, dass nur durch Verzicht und Mangel das Gewicht reduziert werden kann. Jedoch wenn wir die Biologie unseres Körpers bekämpfen, erschaffen wir genau die Situation, die wir vermeiden wollten.

Anstatt sich selbst zu kasteien und ständig im Mangelstress zu sein und wie ein Verhungernder zwanghaft über Essen zu phantasieren, finden Sie das richtige Mittelmaß an vernünftiger Reduktion der Kalorienzufuhr und dem genussvollem aber kontrolliertem Essen der Nahrungsmittel, die Ihnen wirklich schmecken!

Man könnte es auch anders sagen: Wenn Sie abnehmen wollen, kommen Sie heraus aus Ihrem Kopf, lassen Sie sich nicht von irgendwelchen Diätvorschriften Ihr Leben diktieren, sondern spüren Sie hinein in Ihren Körper und nehmen Sie wahr, was Sie wirklich brauchen. Das beruhigt das zwanghafte Denken ans Essen, entspannt und schafft so die hormonelle Grundlage, mit der das Abnehmen ganz leicht und wie von selbst geschehen kann.


Mit den besten Wünschen
Ihre Dr. Franziska Schindler

www.drschindler-berlin.de

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Sind Sie zuckersüchtig?

  • Haben Sie ständig das Verlangen nach Süßem und kohlenhydratreichen Nahrungsmittel wie Nudeln, Brot, Gebäck, Chips?
  • Fühlen Sie sich nie richtig satt? Haben ein ständiges Hungergefühl? Sind Sie nervös und reizbar, wenn Sie nicht essen?
  • Und wenn Sie essen, fühlen Sie sich einen kurzen Moment gut, aber schon bald stellen sich Müdigkeit, Schwäche oder Übelkeit ein?
  • Hat das viele ungesunde Essen bereits zu Übergewicht geführt, das Sie nicht mehr kontrollieren können?
Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten können, sind Sie wahrscheinlich zuckersüchtig. Wie jede Sucht, hat auch die Zuckersucht sowohl  körperliche als auch seelische Ursachen. Wenn Sie sich aus der Suchtfalle befreien wollen, sollten Sie verstehen, wie die Zuckersucht entsteht.
 
Ursachen der Zuckersucht


  1. Hormonelle Störungen - die Blutzucker-Insulin-Achterbahn

Zucker, zuckerartige Stoffe wie Glucose-Fructose-Sirup und Kohlenhydrate aus Weißmehlprodukten werden sehr schnell verdaut. Dies führt zu einem rasanten Anstieg des Blutzuckerspiegels, der als Reiz für eine starke Insulinausschüttung wirkt. Durch das Insulin fällt der Blutzuckerspiegel genauso schnell wieder ab, oft unter das normale Niveau. Das macht sich als Unruhe, Schwäche, Zittern und Heißhunger auf Süßes bemerkbar und veranlasst zum erneuten Zucker- oder Kohlenhydratverzehr. So fahren Blutzucker und Insulin im wahrsten Sinne Achterbahn und entsprechend fühlen Sie sich dann auch!
 
  1. Störungen der Darmflora – die innere Selbstvergiftung
Die Darmflora kann durch viele Faktoren in ihrem Gleichgewicht gestört werden. Industriell verarbeitete Nahrung, Konservierungsstoffe, Antibiotika und andere Medikamente, Fleisch und Geflügel aus Massentierhaltung, Pestizide, zerstören die gesunden Bakterien im Darm und fördern das Wachstum giftiger Darmbakterien. Diese ernähren sich vorwiegend von Zucker und erzeugen daher ein unnatürliches Verlangen danach. Je mehr Zucker wir ihnen liefern, desto mehr breiten sich diese unangenehmen Bakterien im Darm aus. Ihre giftigen Ausscheidungen, wie Fuselalkohole und Ammoniak, gelangen ins Blut und belasten nicht nur die Leber, sondern auch das Gehirn. Das kann Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Müdigkeit, unklares Denken und andere Zeichen einer Störung der Hirnfunktion verursachen. Heute wissen wir, dass eine gestörte Darmflora sogar Depressionen auslösen kann (English "Gut-Brain-Syndrome“).
 
  1. Ablenkung von belastenden Gefühlen – die Selbstbetäubung
Belastende Gefühle wie Angst, Einsamkeit, Langeweile, Frustration sind schwer zu ertragen. Viele Menschen versuchen daher, diese Gefühle durch Essen zu betäuben oder sich davon abzulenken. Zucker und andere schnell verfügbare Kohlenhydrate führen zu einer kurzfristigen Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn, die das Belohnungszentrum anregen und die Stimmung heben (Dopamin und Serotonin). Dieser beruhigende Effekt hält jedoch nicht lange an und erfordert bald eine erneute Zuckeraufnahme, um die Wirkung aufrecht zu erhalten.


Es ist ein Segen, dass wir uns auf diese Weise aus quälenden emotionalen Zuständen retten können. Aber wer darin stecken bleibt und keinen gesünderen Umgang mit Gefühlen lernt, ist gefährdet, dick und krank zu werden.
Wie Sie in dem Diagramm sehen können, stehen die verschiedenen Ursachen einer Zuckersucht  in Wechselwirkung miteinander. An jedem der Punkte kann der Teufelskreis seinen Anfang nehmen. Aber an jeder Stelle kann er auch durchbrochen werden.
 
 
Wie Sie sich aus der Zuckerfalle befreien können!
 
 
Am erfolgreichsten ist es, wenn Sie gleichzeitig auf körperlicher und emotionaler Ebene vorgehen:
  1. Unterstützen Sie den Aufbau einer gesunden Darmflora durch die Aufnahme von milchsäurehaltigen Probiotika, wie zum Beispiel durch hochwertigen Yoghurt, Sauerkraut oder auch spezielle frei verkäufliche Präparate.
  2. Wählen Sie vorwiegend Nahrungsmittel, aus denen die Kohlenhydrate langsam ins Blut aufgenommen werden, so genannte komplexe Kohlenhydrate. Diese haben einen niedrigen glykämischen Index. Sie helfen, aus der Blutzucker-Insulin-Achterbahn auszusteigen. Im Internet gibt es zahlreiche Seiten mit Informationen darüber. Es wurde daraus sogar eine Diät entwickelt. Die Glyx-Diät klingt nicht nur wie ein Weg zum Glück!
  3. Lernen Sie Methoden, die Ihnen helfen, Stress zu reduzieren und Gefühle zu regulieren.  Besonders Meditation, Entspannungsverfahren und EFT helfen Ihnen, mit belastenden Emotionen auf gesunde Weise umzugehen.
In meiner Praxis biete ich regelmäßig Kurse zu diesen Methoden an und berate Sie gerne bei Fragen zur Ernährung und zur Verbesserung der Darmflora.
Es lohnt sehr, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Sie haben nicht nur die Chance, sich von einer Sucht zu befreien, sondern im Ganzen gesünder zu werden und sich wohler zu fühlen.
 
Mit meinen besten Wünschen
Ihre
Dr. Franziska Schindler

Montag, 28. Mai 2012

3 Wege, um mehr Kalorien und Fett zu verbrennen


Manche Menschen scheinen essen zu können, was und soviel sie wollen und bleiben dabei schlank. Was ist deren Geheimnis und gibt es eine Möglichkeit, dass auch Sie davon profitieren können? 

Die natürlich schlanken Menschen haben einen „hochtourigen“ Stoffwechsel, d.h. die Verbrennungsrate für Kalorien ist bei ihnen erhöht. Und Ja, auch Sie können Ihrem Stoffwechsel „einheizen“, wenn Sie diesen drei Tipps folgen:

  1. Körperliche Aktivität am Morgen
Machen Sie Sport gleich nach dem Aufwachen für 30 Minuten! Studien haben gezeigt, dass dreimal mehr Fett verbrannt wird, wenn sportliche Aktivität am Morgen anstatt zu einer anderen Zeit durchgeführt wird.

Während des Tages bezieht der Körper seine Hauptenergie aus den Kohlenhydraten, die wir zu uns nehmen. Während der Nacht verbraucht der Körper die Kohlenhydratreserven, die in der Leber gespeichert wurden. Wenn wir morgens aufwachen und Sport machen, bevor wir gegessen haben, muss der Körper auf die Fettdepots zurückgreifen, um Energie zu erzeugen.

Ein weiterer guter Grund für Sport am Morgen liegt darin, dass der Stoffwechsel danach auf einer hohen Umsatzrate im Laufe des Tages bleibt. Das bedeutet, Sie verbrennen mehr Kalorien und nehmen leichter ab.

Wenn wir am Abend Sport machen, wird der Stoffwechsel zwar auch angeregt, allerdings verlangsamt er sich während der Nacht wieder und die Möglichkeit des anhaltenden Fettabbaus wird damit verpasst.

Extra-Tipp: Wer im Laufe des Tages noch einmal körperlich aktiv wird, kann die erhöhte Stoffwechselrate über den ganzen Tag aufrecht erhalten. Ausdauertraining von mindestens 30 Minuten am Morgen und 10-20 Minuten Krafttraining am Nachmittag könnten ein hervorragendes Programm darstellen, um rasch zur Wunschfigur zu gelangen.

  1. Ein gesundes Frühstück essen
Wenn Sie nach dem Sport am Morgen ein gutes und gehaltvolles Frühstück zu sich nehmen, treiben Sie Ihren Stoffwechsel weiter an. Wenn Sie das Frühstück auslassen oder verschieben würden, würde der Stoffwechsel nach dem Sport bald wieder heruntergefahren. Durch das Frühstück wird noch mehr Fett verbrannt.

Man kann sich den Stoffwechsel wie ein Feuer vorstellen. Der Sport wäre das Entfachen des Feuers, indem der Glut Luft zugeführt wird. Das Frühstück entspricht dem Auflegen von Brennstoff auf die entfachten Flammen. So wird das Feuer groß und stark.

Ein Frühstück beugt außerdem Heißhungerattacken vor, hilft das Energieniveau anzuheben und macht widerstandsfähiger gegen Stress.

  1. Ein frühes Abendessen essen und mit leerem Magen ins Bett
Das Hormonsystem hat eine Schlüsselfunktion in unserem Stoffwechsel. Die meisten Menschen haben schon gehört von dem Einfluss der Schilddrüsenhormone. Niedrige Thyroxinspiegel im Blut können zu unerwünschter Gewichtszunahme führen. Den gleichen Effekt haben hohe Kortisonspiegel bei andauerndem Stress. Auch diese machen dick.

Aber auch andere Hormone steuern unseren Metabolismus maßgeblich mit. Dazu zählen das Somatotropin (Wachstumshormon) und das Melatonin. Beide Hormone werden vorwiegend in der Nacht produziert. Wenn wir hungrig ins Bett gehen, wird ihre Produktion mächtig angeregt. Die letzte Mahlzeit sollte dafür mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

Somatotropin hilft beim Aufbau von Muskelmasse und beim Abbau von Fett. Das Melatonin führt zu einem guten Schlaf und verlangsamt die Zellteilungsrate und damit den Alterungsprozess. Auch wenn die aufgenommenen Gesamtkalorien des Tages gleich bleiben, kann durch das Ausnutzen dieser Hormone die Gewichtsreduktion stark beschleunigt werden.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist: Wer sich entscheidet, nach dem leichten Abendessen nichts mehr zu essen, kann leichter Nein sagen zu den abendlichen Dickmachern wie Knabbereien und Süßigkeiten und nimmt dadurch natürlich noch leichter ab!

Hier also noch einmal die drei Geheimnisse, um mehr Fett zu verbrennen und übermäßiges Gewicht abzubauen:

  1. Ausdauersport am Morgen nach dem Aufstehen
  2. Ein gesundes Frühstück essen
  3. Mit leerem Magen Schlafengehen

Um auf diesem Wege leichter abzunehmen, ist es nicht nötig, diese Tipps täglich anzuwenden. Es reicht, wenn Sie sie 2-3 mal in der Woche beherzigen. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich überraschen!

Herzliche Grüße,
Ihre Dr. F. Schindler

Montag, 26. Dezember 2011

Bauchfett weg ohne Sport und ohne Diät!


In einer Studie, die kürzlich im Jounal of Obesity (Zeitschrift für Übergewicht) veröffentlicht wurde, fanden die Forscher heraus, dass Stressreduktion wesentlich zur Gewichtsregulierung beiträgt. Die Teilnehmerinnen der Studie, die achtsames Essverhalten und stressvermindernde Techniken anwandten, hatten signifikant niedrigere Cortisolspiegel, ein Stresshormon, dass den Appetit steigert und Bauchfett vermehrt.

Ohne eine Diät durchzuführen, konnten diese Frauen ihr Bauchfett signifikant verringern. Der Zusammenhang zwischen Stressabbau und Reduktion von Bauchfett war linear. Je mehr die Frauen ihren Stresslevel reduzieren konnten, desto mehr Bauchfett verloren sie.

In der Studie wurden 24 der 47 übergewichtigen und gestressten Frauen nach Zufallsprinzip als Verumgruppe ausgewählt, wogegen die übrigen Frauen als Kontrollgruppe dienten. Die Verumgruppe erhielt über neun Wochen hinweg einmal pro Woche eine Stunde Unterricht in Meditation, Entspannungstechniken und Übungen zur Selbstwahrnehmung von Hunger und Sattsein, die sie in den Tagen zwischen den Unterrichtsstunden einmal täglich für 30 Minuten durchführten.

Die Frauen der Verumgruppe konnten über den Studienzeitraum ihr Gewicht halten, ihre Stresshormonspiegel deutlich senken und verloren signifikant Bauchfett. Die Frauen der Kontrollgruppe nahmen weiter an Gewicht zu, besonders auch Bauchfett und hatten weiterhin erhöhte Cortisolspiegel.

Mag sein, dass Sie meinen, eine halbe Stunde Zeit für Achtsamkeitsübungen hätten Sie nicht zur Verfügung am Tag. Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie. Selbst wenn keine Extrazeit aufgebracht werden kann für Meditation oder Entspannungstechniken, jede Mahlzeit kann für eine Achtsamkeitsübung genutzt werden.


Wenn Sie beispielsweise ein Stückchen Schokolade mit vollem Gewahrsein essen, sie langsam und genussvoll im Munde zergehen lassen und den Geschmack und die Konsistenz intensiv erleben, sich ganz dieser köstlichen Erfahrung hingeben für einige Minuten, trägt dies bereits zur Reduktion Ihres Stressniveaus bei. Und mag sein, dass Sie die Erfahrung machen, dass ein kleines Stückchen der Schokolade Ihnen mehr Genuss und Befriedigung geben, als eine ganze Tafel, die unbewusst heruntergeschlungen wird.

Übrigens: Forschungen haben gezeigt, dass der tägliche Verzehr einer kleinen Menge dunkler Schokolade (bis zu 4 Stückchen) mit mind. 70% Kakaoanteil das Verlangen nach Süßem und Salzigen gleichermaßen verringert! In dieser Weise ist Schokolade ein Beitrag zur gesunden Ernährung und kann mit einem guten Gewissen genossen werden. Wenn Sie diese in achtsamer Weise wie oben beschrieben zu sich nehmen, hilft sie Ihnen sogar beim Abnehmen!

In meinem Kurs "Stressabbau im Alltag" können Sie einfache, kurze und wirksame Methoden des Stressabbaus erlernen und so selbst in den Genuss kommen, nicht nur entspannter und gelassener zu sein, sondern ganz nebenbei auch Ihr Gewicht und Ihre Körperform zu verbessern.

Besuchen Sie auch meine Website für weitere Informationen:
www.drschindler-berlin.de

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wie ein gewöhnliches Küchengewürz bei einem Herzanfall helfen kann!

Wußten Sie, dass ein gewöhnliches Gewürz, dass wahrscheinlich auch Sie in Ihrem Gewürzregal stehen haben, bei einem Herzanfall Leben retten kann?

Es klingt unglaublich, ist aber wahr! Bereits nach drei Minuten, schon bevor ein Notarzt vor Ort sein könnte, kann mit diesem Mittel ein Herzanfall gestoppt werden. Das könnte im Notfall die entscheidenen Minuten an Vorsprung geben, bevor der Notarzt eintrifft und medizinische Hilfe leisten kann.

Wie heißt also dieses Wundermittel? Es handelt sich um Cayennepfeffer!

Schon in alten Zeiten waren die medizinischen Eigenschaften der gemahlenen Chileschoten bekannt und sie konnten durch moderne wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt werden. Der Hauptinhaltsstoff, der für die medizinische Wirkung der Gewürzpflanze verantwortlich ist, erzeugt auch ihre Schärfe: das Capsaicin.

Capsaicin kann im Falle einer Minderdurchblutung des Herzmuskels, wie es bei einem Herzinfarkt passiert und auch bei Sauerstoffmangel im Gehirn bei einem Schlaganfall in wenigen Minuten die Durchblutung wieder herstellen und so die Gewebeschädigung aufhalten oder verringern.

Eine schnelle notfallmedizinische Behandlung muss natürlich in jedem Falle unmittelbar angefordert werden
.

Sobald ein Notarzt gerufen wurde, kann mit diesem in fast jedem Haushalt vorhandenen Mittel erste Hilfe geleistet werden. Dazu wird ein flacher Teelöffel Cayennepfeffer in einem Glas heißen Wassers schluckweise zu trinken gegeben. Auch das Einreiben mit einer Capsaicin-haltigen wärmenden Rheumasalbe (freiverkäuflich in der Apotheke) über der Herzregion kann versucht werden.

Der gesundheitliche Nutzen von Cayennepfeffer reicht jedoch noch weiter: Cayenne bietet neben der durchblutungsstegernden und schmerzlindernden Wirkung auch eine natürliche Unterstützung, um Gewicht zu reduzieren, da es den Appetit vermindert und den Kalorienverbrauch steigert, vergleichbar mit dem Effekt von Bewegung. Cayenne wirkt außerdem entgiftend und regt die Verdauung an.

Anwendung: 1 Teelöffel Zitronensaft und eine Messerspitze Cayennepfeffer in einem Glas kalten Wasser mischen und direkt morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen trinken!