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Mittwoch, 28. März 2012

Das Gute am Cholesterin

Ostern ist Eierzeit. Eier enthalten Cholesterin. Ist das denn gesund?

Egal wohin man schaut, ob in die bunten Magazine oder in die medizinische Fachpresse, überall liest man von dem BÖSEN Cholesterin. Nicht einmal Zigaretten werden so sehr verteufelt, wie dieses kleine Molekül. Dieser Standpunkt sichert der Pharmaindustrie jährlich Millionen von Euros an Profit und verdirbt den Menschen den Genuss an all den Lebensmittel, die im Verdacht stehen, diese angeblich so ungesunde Substanz zu enthalten.

Aber was ist wahr daran? Kann es wirklich sein, dass der Schöpfung in ihrer unendlichen Weisheit ein Fehler unterlaufen ist und uns versehentlich etwas Schädliches belassen hat, was nun für alle Herzinfarkte und Schlaganfälle mitverantwortlich sein soll? Wo doch sonst die Evolution mit solchen Dingen kurzen Prozess macht? Oder sind wir alle einer geschickten Werbestrategie auf den Leim gegangen?

Was ist denn eigentlich Cholesterin?

Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Stoff, die in unserem Körper in der Leber tagtäglich gebildet wird.

Cholesterin ist ein wesentlicher Bestandteil der Zellmembran, die als das Gehirn der Zelle bezeichnet werden kann und benötigt wird für die Kommunikation der Zelle mit ihrer Umgebung.

Cholesterin wird gebraucht zur Bildung von Synapsen, den Nervenzellvernetzungen im Gehirn, die Lernen und Gedächtnisbildung ermöglichen.

Cholesterin wird für den Transport fettlöslicher Nährstoffe benötigt und ist der Grundstoff zur Bildung von Gallenflüssigkeit, die für eine reibungslose Fettverdauung gebraucht wird. Übrigens: Der größte Teil des Gehirn besteht aus Fett.

Cholesterin ist der Grundstoff für Vitamin D und alle Sexualhormone. Ohne Cholesterin gäbe es kein Östrogen und kein Testosteron!

Ja, werden Sie nun wohl entgegen, aber was ist mit dem "bösen" LDL- und dem "guten" HDL-Cholesterin?

Das LDL-Cholesterin bedeutet „low density lipoprotein“, also ein Stoff mit geringer Dichte und ist eine Unterform des Cholesterins. Es hat die Funktion, das Cholesterin von der Leber in die Zellen der Organe des Körpers zu transportieren, wo es für seine zahlreichen Funktionen verwendet wird.

Das HDL-Cholesterin, „high density lipoprotein“, also ein Stoff mit hoher Dichte, hat die Aufgabe, das Cholesterin wieder zurück zur Leber zu bringen für eine Art Recycling.

Beide Cholesterinarten an sich sind nicht nur vollkommen unschädlich, sondern für eine gesunde Körperfunktion notwendig. Allerdings müssen sie dafür im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sein. Zuviel LDL und zuwenig HDL kann zu Problemen führen. Aber nicht direkt zu Arteriosklerose, wie immer gesagt wird.

Billige Pflanzenfette erhöhen das Risiko für Arteriosklerose

Arteriosklerose ist eine Autoimmunkrankheit, mit ausgelöst durch Oxidation von VLDL, dem „very low density lipoprotein“, das ansteigt durch zu wenig Bewegung und durch schädliche Fett in der Ernährung. Aber diese schädlichen Fette sind nicht die tierischen, cholesterinhaltigen, wie uns immer erzählt wird. Es sind die so genannten raffinierten pflanzlichen Öle, die für wenig Geld in allen Supermärkten der Welt zu haben sind und in riesigen Mengen zum Frittieren und Braten verwendet werden.

Die meisten pflanzlichen Öle sind im Naturzustand nur sehr gering hitzebeständig. Um die Hitzebeständigkeit zu erhöhen, wird das Öl einem industriellen chemischen Prozess unterworfen, in dem äußerst schädliche „Transfette“ erzeugt werden und das Öl sich am Ende von dem Plastik der Flasche, in der es sich befindet, nur noch durch ein einziges Molekül unterscheidet. Diese Fette verursachen Oxidationen im Körper, die über Autoimmunprozesse Entzündungen in den Gefäßwänden hervorrufen und so zur Arteriosklerose führen.

Was können wir nun bei der Ernährung tun, um Arteriosklerose vorzubeugen?

Benutzen Sie erstens gute Fette und zweitens die richtigen Fette für die verschiedenen Anwendungen! Kaufen Sie wertvolles kaltgepresstes Pflanzenöl und benutzen dies nur für kalte Salate oder geben Sie es der warmen Mahlzeit nach dem Kochvorgang erst auf dem Teller hinzu. Nicht erhitzen! Besonders günstig sind Öle, die viele Omega-3-Fettsäuren enthalten, da diese antioxidativ und antientzündlich wirken. Dazu gehört Raps- und Leinöl und Öle aus fettem Seefisch (Hering, Lachs, Kabeljau, Thunfisch)

Zum Braten und Frittieren sollten Sie nur solche Fette verwenden, die von Natur aus eine gute Hitzebeständigkeit haben. Das sind Fette, die natürlicherweise einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten. Unter den Pflanzenfetten sind dies Palmöl und Kokosfett, unter den tierischen Fetten ist das reine Butterschmalz eine köstliche und gesunde Wahl. Olivenöl darf auch erhitzt werden, zum Beispiel zum Schmoren, aber nicht so heiß, wie es zum Frittieren nötig wäre.

Neben der Verwendung guter Fette ist die ausreichende Zufuhr von pflanzlicher Frischkost wichtig, die viele Antioxidantien und Faserstoffe liefert. Beides hilft dem Körper, den Fettstoffwechsel zu regulieren und die Blutgefäße gesund zu halten.

Und nun genießen Sie Ihre Ostereier nach Herzenslust!

Ihre Dr. F. Schindler

www.drschindler-berlin.de



Sonntag, 23. Oktober 2011

Wie ein gewöhnliches Küchengewürz bei einem Herzanfall helfen kann!

Wußten Sie, dass ein gewöhnliches Gewürz, dass wahrscheinlich auch Sie in Ihrem Gewürzregal stehen haben, bei einem Herzanfall Leben retten kann?

Es klingt unglaublich, ist aber wahr! Bereits nach drei Minuten, schon bevor ein Notarzt vor Ort sein könnte, kann mit diesem Mittel ein Herzanfall gestoppt werden. Das könnte im Notfall die entscheidenen Minuten an Vorsprung geben, bevor der Notarzt eintrifft und medizinische Hilfe leisten kann.

Wie heißt also dieses Wundermittel? Es handelt sich um Cayennepfeffer!

Schon in alten Zeiten waren die medizinischen Eigenschaften der gemahlenen Chileschoten bekannt und sie konnten durch moderne wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt werden. Der Hauptinhaltsstoff, der für die medizinische Wirkung der Gewürzpflanze verantwortlich ist, erzeugt auch ihre Schärfe: das Capsaicin.

Capsaicin kann im Falle einer Minderdurchblutung des Herzmuskels, wie es bei einem Herzinfarkt passiert und auch bei Sauerstoffmangel im Gehirn bei einem Schlaganfall in wenigen Minuten die Durchblutung wieder herstellen und so die Gewebeschädigung aufhalten oder verringern.

Eine schnelle notfallmedizinische Behandlung muss natürlich in jedem Falle unmittelbar angefordert werden
.

Sobald ein Notarzt gerufen wurde, kann mit diesem in fast jedem Haushalt vorhandenen Mittel erste Hilfe geleistet werden. Dazu wird ein flacher Teelöffel Cayennepfeffer in einem Glas heißen Wassers schluckweise zu trinken gegeben. Auch das Einreiben mit einer Capsaicin-haltigen wärmenden Rheumasalbe (freiverkäuflich in der Apotheke) über der Herzregion kann versucht werden.

Der gesundheitliche Nutzen von Cayennepfeffer reicht jedoch noch weiter: Cayenne bietet neben der durchblutungsstegernden und schmerzlindernden Wirkung auch eine natürliche Unterstützung, um Gewicht zu reduzieren, da es den Appetit vermindert und den Kalorienverbrauch steigert, vergleichbar mit dem Effekt von Bewegung. Cayenne wirkt außerdem entgiftend und regt die Verdauung an.

Anwendung: 1 Teelöffel Zitronensaft und eine Messerspitze Cayennepfeffer in einem Glas kalten Wasser mischen und direkt morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen trinken!

Mittwoch, 7. Juli 2010

Angst macht dem Herzen zu schaffen


Ängstliche Menschen haben ein höheres Risiko für KHK und vorzeitigen Herztod.
Angst ist nicht gut fürs Herz. Darauf verweisen zwei neue Publikationen. So legen Daten einer Metaanalyse von 20 Studien mit insgesamt 250 00 Teilnehmern nahe, dass ängstliche Personen ein 25 Prozent erhöhtes Risiko für eine KHK und ein 50 Prozent erhöhtes Risiko für vorzeitigen Herztod haben.

Und in einer Studie bei knapp 50 000 schwedischen Männern war nicht eine Depression prädiktiv für eine spätere Herzerkrankung, sondern eine Angststörung. So kam es im Studienverlauf bei Männern, die zu Beginn eine Angststörung hatten, doppelt so häufig zu einer KHK oder einem Herzinfarkt als bei Teilnehmern ohne Angsterkrankung. Interessant ist die Studie auch deswegen, weil die Männer über 37 Jahre hinweg regelmäßig untersucht
Angst ist wie wir aus dieser Studie nun wissen nicht nur ein Faktor, der unsere Lebensfreude schwerwiegend beeinträchtigt, sondern sie ist sogar eine Killerin. Dabei muss kein Mensch unter Ängsten leiden. Wir verfügen heute über hocheffektive oder gleichzeitig einfache Methoden, um Ängste jeder Art wirksam und dauerhaft aufzulösen.
Auf meiner website www.mindbodyintegration.de können Sie sich informieren über die Methode EFT. Die Abkürzung steht für Emotional Freedom Techniques. Diese Methode wird seit 20 Jahren weltweit von Millionen Menschen erfolgreich eingesetzt. In zweistündigen Abendkursen können Sie leicht die Grundlagen und Finessen dieser wunderbaren Technik erlernen.