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Mittwoch, 17. Dezember 2014

Sind Sie zuckersüchtig?

  • Haben Sie ständig das Verlangen nach Süßem und kohlenhydratreichen Nahrungsmittel wie Nudeln, Brot, Gebäck, Chips?
  • Fühlen Sie sich nie richtig satt? Haben ein ständiges Hungergefühl? Sind Sie nervös und reizbar, wenn Sie nicht essen?
  • Und wenn Sie essen, fühlen Sie sich einen kurzen Moment gut, aber schon bald stellen sich Müdigkeit, Schwäche oder Übelkeit ein?
  • Hat das viele ungesunde Essen bereits zu Übergewicht geführt, das Sie nicht mehr kontrollieren können?
Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten können, sind Sie wahrscheinlich zuckersüchtig. Wie jede Sucht, hat auch die Zuckersucht sowohl  körperliche als auch seelische Ursachen. Wenn Sie sich aus der Suchtfalle befreien wollen, sollten Sie verstehen, wie die Zuckersucht entsteht.
 
Ursachen der Zuckersucht


  1. Hormonelle Störungen - die Blutzucker-Insulin-Achterbahn

Zucker, zuckerartige Stoffe wie Glucose-Fructose-Sirup und Kohlenhydrate aus Weißmehlprodukten werden sehr schnell verdaut. Dies führt zu einem rasanten Anstieg des Blutzuckerspiegels, der als Reiz für eine starke Insulinausschüttung wirkt. Durch das Insulin fällt der Blutzuckerspiegel genauso schnell wieder ab, oft unter das normale Niveau. Das macht sich als Unruhe, Schwäche, Zittern und Heißhunger auf Süßes bemerkbar und veranlasst zum erneuten Zucker- oder Kohlenhydratverzehr. So fahren Blutzucker und Insulin im wahrsten Sinne Achterbahn und entsprechend fühlen Sie sich dann auch!
 
  1. Störungen der Darmflora – die innere Selbstvergiftung
Die Darmflora kann durch viele Faktoren in ihrem Gleichgewicht gestört werden. Industriell verarbeitete Nahrung, Konservierungsstoffe, Antibiotika und andere Medikamente, Fleisch und Geflügel aus Massentierhaltung, Pestizide, zerstören die gesunden Bakterien im Darm und fördern das Wachstum giftiger Darmbakterien. Diese ernähren sich vorwiegend von Zucker und erzeugen daher ein unnatürliches Verlangen danach. Je mehr Zucker wir ihnen liefern, desto mehr breiten sich diese unangenehmen Bakterien im Darm aus. Ihre giftigen Ausscheidungen, wie Fuselalkohole und Ammoniak, gelangen ins Blut und belasten nicht nur die Leber, sondern auch das Gehirn. Das kann Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Müdigkeit, unklares Denken und andere Zeichen einer Störung der Hirnfunktion verursachen. Heute wissen wir, dass eine gestörte Darmflora sogar Depressionen auslösen kann (English "Gut-Brain-Syndrome“).
 
  1. Ablenkung von belastenden Gefühlen – die Selbstbetäubung
Belastende Gefühle wie Angst, Einsamkeit, Langeweile, Frustration sind schwer zu ertragen. Viele Menschen versuchen daher, diese Gefühle durch Essen zu betäuben oder sich davon abzulenken. Zucker und andere schnell verfügbare Kohlenhydrate führen zu einer kurzfristigen Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn, die das Belohnungszentrum anregen und die Stimmung heben (Dopamin und Serotonin). Dieser beruhigende Effekt hält jedoch nicht lange an und erfordert bald eine erneute Zuckeraufnahme, um die Wirkung aufrecht zu erhalten.


Es ist ein Segen, dass wir uns auf diese Weise aus quälenden emotionalen Zuständen retten können. Aber wer darin stecken bleibt und keinen gesünderen Umgang mit Gefühlen lernt, ist gefährdet, dick und krank zu werden.
Wie Sie in dem Diagramm sehen können, stehen die verschiedenen Ursachen einer Zuckersucht  in Wechselwirkung miteinander. An jedem der Punkte kann der Teufelskreis seinen Anfang nehmen. Aber an jeder Stelle kann er auch durchbrochen werden.
 
 
Wie Sie sich aus der Zuckerfalle befreien können!
 
 
Am erfolgreichsten ist es, wenn Sie gleichzeitig auf körperlicher und emotionaler Ebene vorgehen:
  1. Unterstützen Sie den Aufbau einer gesunden Darmflora durch die Aufnahme von milchsäurehaltigen Probiotika, wie zum Beispiel durch hochwertigen Yoghurt, Sauerkraut oder auch spezielle frei verkäufliche Präparate.
  2. Wählen Sie vorwiegend Nahrungsmittel, aus denen die Kohlenhydrate langsam ins Blut aufgenommen werden, so genannte komplexe Kohlenhydrate. Diese haben einen niedrigen glykämischen Index. Sie helfen, aus der Blutzucker-Insulin-Achterbahn auszusteigen. Im Internet gibt es zahlreiche Seiten mit Informationen darüber. Es wurde daraus sogar eine Diät entwickelt. Die Glyx-Diät klingt nicht nur wie ein Weg zum Glück!
  3. Lernen Sie Methoden, die Ihnen helfen, Stress zu reduzieren und Gefühle zu regulieren.  Besonders Meditation, Entspannungsverfahren und EFT helfen Ihnen, mit belastenden Emotionen auf gesunde Weise umzugehen.
In meiner Praxis biete ich regelmäßig Kurse zu diesen Methoden an und berate Sie gerne bei Fragen zur Ernährung und zur Verbesserung der Darmflora.
Es lohnt sehr, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Sie haben nicht nur die Chance, sich von einer Sucht zu befreien, sondern im Ganzen gesünder zu werden und sich wohler zu fühlen.
 
Mit meinen besten Wünschen
Ihre
Dr. Franziska Schindler

Dienstag, 10. Dezember 2013

Blähbauch, flotter Otto und Co.



Jeder kennt den Spruch: „Ein voller Bauch studiert nicht gern.“ Wussten Sie, dass dieser Satz auch andersherum wahr ist? Ein „voller Kopf“ hindert den Bauch nämlich auch am Verdauen! Wie ist das zu verstehen?

Unser Körper ist ein Meister der Ökologie. Die vorhandenen Energieressourcen werden jederzeit optimal eingeteilt. Für die Steuerung der Energiebereitstellung ist das vegetative (autonome)Nervensystem zuständig. Es besteht aus zwei antagonistischen Anteilen, dem Sympathikus (Stressmodus) und dem Parasympathikus (Heilmodus).

Wenn wir im Stress sind, werden über den Sympathikus in unserem Körper all die Bereiche mit Blut versorgt, die für lebensrettende Kampf- oder Fluchtreaktionen nötig sind, vor allem Gehirn, Herz, Lunge und Muskulatur. Das für deren Mehrbedarf nötige Blut wird dabei dem Magen-Darm-Trakt entzogen. Dieser wird bei Stress sozusagen „ausgeschaltet“ und ist erst wieder voll funktionsfähig, wenn der Stress vorbei ist und Sie sich wieder entspannt haben.

Der Körper kann leider nicht unterscheiden, ob Sie gestresst sind, weil Ihnen gerade ein Säbelzahntiger auf den Fersen ist oder Ihnen nur die U-Bahn vor der Nase weggefahren ist oder Sie sich über Ihren Chef ärgern. Die körperlichen Veränderungen laufen immer nach dem gleichen Muster ab.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie wollten zu Abend essen und dabei gleichzeitig die Nachrichten im Fernsehen anschauen (nicht so ungewöhnlich, oder?). Da die Nachrichten in der Regel ziemlich unerfreuliche Botschaften verbreiten, kann es passieren, dass Sie sich darüber aufregen, d.h. Sie geraten in Stress. Sofort schaltet Ihr Körper um auf den Stressmodus: der Magen-Darm-Trakt wird abgeschaltet, die Verdauungssaftproduktion und die Peristaltik werden eingestellt. Da Ihre Aufmerksamkeit nicht beim Essen, sondern bei den aufregenden Bildern im TV ist, kauen Sie nicht gründlich und bemerken auch nicht, dass Sie zu viel essen.

Ihr armer Magen, dem gerade alles Blut entzogen wurde, der keinen Magensaft mehr bilden und sich nicht mehr richtig bewegen kann, ist hilflos den ankommenden groben Nahrungsstücken ausgeliefert. Das Essen bleibt viel länger im Magen liegen als vorgesehen und Sie erleben ein unangenehmes Völlegefühl und Aufstoßen.

Irgendwann entleert sich der Magen doch langsam und die unzureichend zerkleinerte und nicht genügend mit Magensaft durchmischte Nahrung wird dem Dünndarm weitergereicht. Dieser kann mit seinen ebenfalls deutlich vermindert ausgeschütteten Verdauungssäften dem schlecht vorbereiteten Nahrungsbrei nicht Herr werden. Das ist die Stunde einer ganzen Armee von unangenehmen Darmkeimen, die nun durch Fäulnis- und Gärungsprozesse die Nahrung doch noch in halbwegs verdaubare Bestandteile zerlegen.

Leider werden dadurch nicht nur eine ganze Menge Gase gebildet, die sich als Blähungen bemerkbar machen, sondern zusätzlich besudeln diese bösen Jungs auch noch unsere Därme mit giftigen Ausscheidungen wie Fuselalkohol und Ammoniak, die Bauchkrämpfe und Durchfall verursachen können und unsere Leber stärker belasten, als der gute Wein, den sie zum Essen genießen.

Das Gleiche passiert übrigen auch, wenn Sie beim Essen angeregte Diskussionen führen oder sich das Brötchen hinein stopfen, während Sie die Zeitung lesen. Dem Körper ist es egal, womit Sie sich stressen. Eine gute Verdauung ist unter Stress unmöglich!

Zum Glück geht es auch anders! Wer einmal verstanden hat, dass nur ein gut durchbluteter und aktiver Magen-Darm-Trakt eine optimale Verdauung ermöglicht, kann dafür sorgen, sich vor dem Essen zu entspannen und eine ruhige Atmosphäre sicherzustellen. Wer oft mit Verdauungsproblemen zu tun hat oder unter einem Reizmagen oder Reizdarm leidet, könnte sich so oft wie möglich vor den Mahlzeiten für 5 Minuten hinlegen, den Kopf zur Ruhe bringen und entspannen. Wenn die Möglichkeit nicht besteht, zum Beispiel weil Sie auswärts essen, helfen schon einige tiefe und ruhige Atemzüge vor dem Essen, um das vegetative Nervensystem vom Stressmodus in den Heilmodus zu bringen.

Wenn Sie noch mehr leichte und alltagstaugliche Methoden des Stressabbaus lernen möchten, kommen Sie doch zu meinem Kurs: "Entspannt und gelassen im Alltag" 

Herzlichst

Ihre Dr. F. Schindler







Sonntag, 28. Juli 2013

Be positive! 5 Tipps für gesunden Umgang mit Negativität



Es braucht alle möglichen Sorten von Menschen in der Welt. Optimisten und Pessimisten, Kämpfer und Zufriedene, Gründliche und Seichte, all diese verschiedenen Persönlichkeiten geben der Welt ihre wunderbare Vielfalt.

Während wir durch unser Leben wandern, sind wir immer wieder herausgefordert, unseren eigenen Werten treu zu bleiben, um nicht von den äußeren Einflüssen um uns herum mitgerissen zu werden.

Der Mensch hat vermutlich eine natürliche Neigung zu Negativität. Sie brauchen nur zu beobachten, wie negative Ereignisse in der Welt allergrößte Aufmerksamkeit erhalten. Die Medien machen mit dem Hang der Menschen zur Negativität eine Menge Umsatz und nähren leider dabei auch viele irrationale Ängste.

Neuropsychologen vermuten die Ursache für unsere Affinität zum Negativen darin, dass wir alle Nachkommen von Pessimisten sind. Dierjenigen unter unseren Urahnen, die in dem Knistern im Busch eine Gefahr witterten und sich in Sicherheit brachten, hatten deutlich größere Überlebenschancen in einer gefahrvollen Umwelt, als der sorglose Optimist.

Was ein biologischer Vorteil in der wilden Urzeit war, ist heute jedoch wenig hilfreich, wenn wir in unserer zivilisierten Welt anstreben, glücklich zu sein. Wenn Sie glücklich sein wollen, brauchen Sie Strategien, um die Negativität in eigenen Leben in Grenzen zu halten, denn Negativität ist ein starker Stressfaktor.

Was ist denn eigentlich mit Negativität gemeint?

Eine Person mit einer negativen Haltung könnte man so beschreiben:

  •  schwelt in Gedanken an das, was nicht möglich ist und findet ständig gute Gründe dafür, warum etwas nicht getan werden kann
  • neigt zu Groll, Ärger über Kleinigkeiten, Lästern und Kritisieren 
  • bleibt mürrisch und ignoriert gute Gründe, um dankbar und froh zu sein, wie gute Gesundheit, finanzielle Sicherheit etc.
  • schiebt die Verantwortung für negative Stimmung auf andere, den Partner, die Nachbarn, die Mitarbeiter, die Politiker 
  • sucht und findet immer das „Haar in der Suppe“


5 Wege, um mit Negativität besser umzugehen

Eine anhaltende negative Haltung kann sehr zerstörerisch auf das eigene Leben wirken. Sie kann beruflichen Erfolg, Beziehungen, spirituelles Wachstum und vor allem auch Gesundheit und Wohlbefinden maßgeblich blockieren.

Der Schlüssel liegt nicht darin, die Negativität zu bekämpfen (damit wäre man selbst in die Negativitätsfalle getappt), sondern mit einem klaren Kopf und achtsamer Entschlossenheit eine positive Haltung im eigenen Leben zu stärken:


1.      Seien Sie konstruktiv

Wenn Sie Ihr Gehirn sich selbst überlassen, also geistig untätig sind, ist die Gefahr groß, in negativem Denken zu versinken, denn die gesellschaftliche Stimmung und die biologischen Anlagen werden Ihr Gehirn rasch ins Negative ziehen. 

Setzen Sie sich daher erstrebenswerte und erreichbare Ziele und suchen Sie nach dem, was Erfreulich ist, um jeden Tag eine positive Geisteshaltung aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Beginnen Sie jeden Tag mit  Fragen wie diesen: „Was ist mir heute wichtig, damit dieser Tag für mich wertvoll und erfüllt wird? Welche ideale Version von mir selbst will ich heute sein?“ 

Zur positiven Einstimmung in den Tag kann auch eine kurze Meditation helfen. Auf meiner Website können Sie sich kostenlos die 10-minütige „Essenztechnik“ herunterladen (einfach für den Praxis-Infobrief einschreiben, geht auch, wenn Sie bereits eingeschrieben sind)

 
2.      Halten Sie sich von Versuchungen fern

Wenn Sie mit anderen reden, lassen Sie sich nicht von deren Lästern oder Klagen anstecken, sondern betonen Sie die erfreulichen Seiten der Welt. Meiden Sie negative Menschen so gut es geht. Vermindern Sie Ihren Konsum an Nachrichten aus Zeitungen, Radio, Fernsehen und Internet. Das sind wahre Schlechte-Laune-Generatoren! 


3.      Analysieren und Distanzieren

Wenn es sich nicht vermeiden lässt, in Kontakt zu sein mit einer negativen Person oder Situation, analysieren Sie deren Gründe sachlich, nehmen Sie nichts persönlich, lassen Sie es beim Anderen und bleiben Sie innerlich in Ihrer positiven Spur.

4.      Helfen Sie anderen

Heitern Sie andere auf, bringe Sie andere zum Lachen!  Als Außenstehender kann man eine Situation oft klarer sehen. Helfen Sie anderen, das Leben leichter zu nehmen, damit helfen Sie immer auch sich selbst und machen die Welt zu einem schöneren Ort!

5.      Wählen Sie glücklich zu sein!

Glück kommt nicht von den äußeren Umständen, wie es oft den Anschein hat, sondern erwächst in unserem Inneren. Wenn Sie sich entscheiden glücklich zu sein, finden Sie immer mehr Quellen der Freude in sich, werden Ihre Antennen für die erfreulichen Dinge im Leben sensibler und es fällt Ihnen immer leichter, negative Einflüsse, die Ihren Weg kreuzen, herauszufiltern. 


Unsere Biologie ist zwar aus Zeiten der Höhlenmenschen auf Negativität gepolt. Und die alte Dame Evolution kommt nur langsam voran. Wir wissen jedoch heute aus der Epigenetik, dass wir unsere Gene durch unser Denken beeinflussen können. Wenn wir uns Tag für Tag bewusst für eine positivere Haltung entscheiden, werden wir selbst immer mehr zu einer Quelle von Freude und Frieden in der Welt. 

Wenn Sie gerne professionelle Unterstützung annehmen möchten, um mehr Leichtigkeit und Freude in Ihrem Leben zu erleben, nutzen Sie mein Angebot an Kursen oder vereinbaren Sie einen Termin für ein individuelles Einzelcoaching. Ich freue mich auf Sie! 

Seien Sie die Veränderung, die Sie in der Welt sehen wollen! 

Herzlichst, Ihre Dr. Franziska Schindler






Dienstag, 19. Februar 2013

Die heilsame Wirkung von Meditation



Noch vor gar nicht allzu langer Zeit war Meditation eher etwas für Yogis, Hippies und andere Sonderlinge. Je mehr jedoch Burn-out und Stress zu verbreiteten gesellschaftlichen Problemen geworden sind, desto mehr ist Meditation ins allgemeine Interesse gerückt und auch die Wissenschaft beschäftigt sich zunehmend mit der Erforschung der Veränderungen in Geist und Körper von Meditierenden.

Forscher der Medizinischen Hochschule in Harvard haben entdeckt, dass bei Menschen, die regelmäßig Entspannungstechniken and Meditation praktizieren, weit mehr Gene aktiviert sind, die der Krankheitsabwehr dienen, als bei Menschen, die keine derartigen Übungen machen.

Die gute Nachricht ist, dass dieser Effekt sich schon nach relativ kurzer Zeit nachweisen lässt. Schon nach zwei Monaten täglicher Praxis beginnt der Körper mit den genetischen Veränderungen. Gene, die Entzündungen bekämpfen, kranke Zellen unschädlich machen und vor Krebs schützen, werden aktiviert. Durch regelmäßige Meditation und Entspannung erhöht sich die Chance auf normalen Blutdruck, gesunde Hormonspiegel, Schmerzfreiheit, bessere Fruchtbarkeit und seltenere Infekte.

Wie kommt es zu diesen positiven Auswirkungen entspannender Techniken auf den Körper? Die Umschaltung des Nervensystems auf Entspannung führt zum Abbau von Stresshormonen wie Kortisol und Adrenalin und zum Ansteigen sogenannter Wohlfühlhormone wie Serotonin und dem Wachstumshormon, dass auch das Anti-Aging-Hormon genannt wird. Im vegetativen Nervensystem wird der Parasympathikus aktiviert, der für Heilung und Regeneration zuständig ist. 

Auch wenn es unzählige verschiedene Techniken der Entspannung und Meditation gibt, ist ihre biologische Wirkung in der Essenz ähnlich.

Die 7 gesundheitlichen Vorteile von Entspannung und Meditation

  1. Verbesserte Immunabwehr und Prävention von Krebs
  2. Emotionales Gleichgewicht und bessere Stressabwehr
  3. Hormonelle Balance und bessere Fruchtbarkeit und Potenz
  4. Gesunde Funktion des Magen-Darm-Traktes
  5. Regulierung des Blutdrucks
  6. Entzündungshemmung durch Abbau von Entzündungsmediatoren
  7. Größere innere Ruhe und besserer Schlaf

Wie können auch Sie in den Nutzen dieser einfachen Techniken kommen?
Erlernen Sie Entspannung und Meditation und richten Sie sich eine kurze tägliche Routine in Ihrem Alltag ein. Schon nach kurzer Zeit werden Sie die positiven Effekte genießen können.

In meinem Kurs „Entspannt und gelassen im Alltag“ erlernen Sie erprobte und einfache Methoden zur Entspannung in nur drei Terminen á 90 Minuten. Alle Einzelheiten finden Sie auf meiner Website www.drschindler-berlin.de/entspannt_im_alltag.html

Einen entspannten Tag wünscht

Ihre Dr. F. Schindler







Sonntag, 16. Dezember 2012

7 Wege um Gefühle zu regulieren




Für viele Menschen ist die Vorweihnachtszeit mit viel Hektik und Stress verbunden. Umso größer sind dann oft die Erwartungen an die Feiertage selbst. Wir wünschen uns Harmonie und Freude mit den Menschen, die uns am liebsten sind. 

Leider führen Erschöpfung plus hohe Erwartungen  nicht selten zu Enttäuschungen, Ärger und Streit.  Bei Ihren Bemühungen, das Fest für alle zu etwas besonders Schönem zu machen, ist es wichtig, dass Sie auch  sich selbst gegenüber liebevoll und mitfühlend sind. 

Was können Sie tun, wenn Spannungen oder Streit bereits entstanden sind? Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Gelassenheit und inneren Frieden wiederfinden können.
 
1. Aus der Situation herausgehen! 

Machen Sie einen Spaziergang oder ein Nickerchen, um Abstand zu gewinnen. Oft gelingt es leicht, die Situation mit anderen Augen zu betrachten, wenn man innerlich einen Schritt zurückgetreten ist.

2.Tun Sie sich selbst etwas Gutes!

Ein heißes Bad, ein warmer Tee, eine Verschnaufpause bei guter Musik oder einer erbaulichen Lektüre bringen die Energie zurück und beruhigen die Nerven.

 3. Machen Sie eine Entspannungsübung!

Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, eine Yogastunde oder Meditation können Wunder wirken. Eine kleine Meditation, die Ihnen hilft, den Blick für das Wesentliche wieder zu finden, können Sie von meiner Internetseite herunterladen, wenn Sie sich für den Praxis-Infobrief anmelden. Auch wenn Sie den Infobrief bereits erhalten, schreiben Sie sich einfach ein, damit Sie zu dem Download der „Essenztechnik“ gelangen.

4. Den eigenen Blutzucker stabil halten!
 
Wenn der Blutzuckerspiegel absackt, bekommen viele Menschen schlechte Laune und oft auch Fressanfälle. Hier hilft es, den Blutzuckerspiegel gar nicht erst so hochzutreiben, ihn also stabil zu halten, indem Sie Zucker und leere Kohlenhydrate (z. B. in Süßigkeiten, Kuchen) meiden und stattdessen wertvolle Lebensmittel mit langsam verdaulichen Kohlenhydraten zu essen. Salate, Gemüse, Obst, Nüsse und Vollkornprodukte sind die besseren Alternativen.

5. Sprechen Sie sich aus oder schreiben Sie auf, was Sie bewegt!

Ein gutes Gespräch mit einer vertrauten Person hilft Ihnen, die Dinge wieder gerade zu rücken. Wenn gerade niemand zum Reden verfügbar ist, hilft es oft genauso, die eigenen Gedanken aufzuschreiben. Auf beiden Wegen bringen wir nach außen, was uns bewegt. Dadurch kann sich das Seelenleben ordnen und klären. 

6. Bewegen Sie sich!

Bewegung, sportliche Betätigung und Tanzen sind wunderbare Regulatoren für aufgewühlte Gefühle und Gedanken. Durch die rhythmische Muskeltätigkeit und das tiefere Atmen werden heilsame Prozesse im Nervensystem angeregt, die zur innerer Ausgeglichenheit führen.

7. Klopfen Sie sich frei!

Die Emtional Freedom Technik oder EFT ist eine Methode, bei der durch das Klopfen von Akupunkturpunkten eine Entspannung erzeugt wird, während wir uns mit einem Problem beschäftigen.  Das führt oft erstaunlich rasch zu einer Beruhigung der belastenden Gefühle, zu einer inneren Distanzierung und Lösungsideen. Wer die Technik bereits kennt, sollte daran denken, sie anzuwenden. Wer sie erlernen möchte, findet im Internet zahlreiche Informationen und Videos. Auch in meiner Praxis unterrichte ich das EFT regelmäßig.

Ich wünsche Ihnen fröhliche und friedliche Feiertage

Ihre Dr. Franziska Schindler

Montag, 26. Dezember 2011

Bauchfett weg ohne Sport und ohne Diät!


In einer Studie, die kürzlich im Jounal of Obesity (Zeitschrift für Übergewicht) veröffentlicht wurde, fanden die Forscher heraus, dass Stressreduktion wesentlich zur Gewichtsregulierung beiträgt. Die Teilnehmerinnen der Studie, die achtsames Essverhalten und stressvermindernde Techniken anwandten, hatten signifikant niedrigere Cortisolspiegel, ein Stresshormon, dass den Appetit steigert und Bauchfett vermehrt.

Ohne eine Diät durchzuführen, konnten diese Frauen ihr Bauchfett signifikant verringern. Der Zusammenhang zwischen Stressabbau und Reduktion von Bauchfett war linear. Je mehr die Frauen ihren Stresslevel reduzieren konnten, desto mehr Bauchfett verloren sie.

In der Studie wurden 24 der 47 übergewichtigen und gestressten Frauen nach Zufallsprinzip als Verumgruppe ausgewählt, wogegen die übrigen Frauen als Kontrollgruppe dienten. Die Verumgruppe erhielt über neun Wochen hinweg einmal pro Woche eine Stunde Unterricht in Meditation, Entspannungstechniken und Übungen zur Selbstwahrnehmung von Hunger und Sattsein, die sie in den Tagen zwischen den Unterrichtsstunden einmal täglich für 30 Minuten durchführten.

Die Frauen der Verumgruppe konnten über den Studienzeitraum ihr Gewicht halten, ihre Stresshormonspiegel deutlich senken und verloren signifikant Bauchfett. Die Frauen der Kontrollgruppe nahmen weiter an Gewicht zu, besonders auch Bauchfett und hatten weiterhin erhöhte Cortisolspiegel.

Mag sein, dass Sie meinen, eine halbe Stunde Zeit für Achtsamkeitsübungen hätten Sie nicht zur Verfügung am Tag. Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie. Selbst wenn keine Extrazeit aufgebracht werden kann für Meditation oder Entspannungstechniken, jede Mahlzeit kann für eine Achtsamkeitsübung genutzt werden.


Wenn Sie beispielsweise ein Stückchen Schokolade mit vollem Gewahrsein essen, sie langsam und genussvoll im Munde zergehen lassen und den Geschmack und die Konsistenz intensiv erleben, sich ganz dieser köstlichen Erfahrung hingeben für einige Minuten, trägt dies bereits zur Reduktion Ihres Stressniveaus bei. Und mag sein, dass Sie die Erfahrung machen, dass ein kleines Stückchen der Schokolade Ihnen mehr Genuss und Befriedigung geben, als eine ganze Tafel, die unbewusst heruntergeschlungen wird.

Übrigens: Forschungen haben gezeigt, dass der tägliche Verzehr einer kleinen Menge dunkler Schokolade (bis zu 4 Stückchen) mit mind. 70% Kakaoanteil das Verlangen nach Süßem und Salzigen gleichermaßen verringert! In dieser Weise ist Schokolade ein Beitrag zur gesunden Ernährung und kann mit einem guten Gewissen genossen werden. Wenn Sie diese in achtsamer Weise wie oben beschrieben zu sich nehmen, hilft sie Ihnen sogar beim Abnehmen!

In meinem Kurs "Stressabbau im Alltag" können Sie einfache, kurze und wirksame Methoden des Stressabbaus erlernen und so selbst in den Genuss kommen, nicht nur entspannter und gelassener zu sein, sondern ganz nebenbei auch Ihr Gewicht und Ihre Körperform zu verbessern.

Besuchen Sie auch meine Website für weitere Informationen:
www.drschindler-berlin.de

Dienstag, 1. März 2011

Kortisol und Krankheit

Die Beziehung zwischen Kortisol und Krankheit bei chronischem Stress

Chronischer Stress
führt zu einem Anstieg des Kortisolspiegels und zu einer Verminderung der Testosteronspiegel im Blut. Diese hormonellen Veränderungen verursachen über ihre Einflüsse auf den Stoffwechsel eine große Anzahl chronischer Erkrankungen, von denen ich hier einige aufzählen möchte:

Übergewicht - durch eine Steigerung des Appetits, verstärkten Muskelabbau, erhöhte Fettspeicherung, verlangsamter Fettabbau
Herzkreislauferkrankungen (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall) - durch Erhöhung des Cholesterinspiegels und des Blutdrucks
Depression und Ängste - durch Veränderung der Neurotransmitter im Gehirn (Dopamin und Serotonin)
Alzheimer Demenz - Untergang von Hirnzellen
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) - durch Insulinresistenz und Erhöhung des Blutzuckerspiegels
Osteoporose - durch beschleunigten Knochenabbau zur Gewinnung von Mineralien
Nachlassende Libido (verringertes Interesse an Sex) - durch reduzierte Testosteron und Östrogenspiegel
Infektanfälligkeit - Unterdrückung des Zellzahl und der Aktivität der Immunzellen
Störungen des Gedächtnisses und der Konzentration - verringerte Bildung von Neurotransmittern
Chronische Schmerzen - Erhöhung des Muskeltonus

Stressbezogene Krankheiten machen schätzungsweise 75-95 % aller Krankheiten aus, wegen derer Menschen einen Azrt oder Psychotherapeuten aufsuchen. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Stress ausgelöst wird durch äußere angespannte Lebenssituationen oder durch Stress, der sich nur in unserem inneren Erleben und Denken abspielt. Der Körper reagiert in beiden Fällen vollkommen gleich! Das Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen echter und "imaginierter" Gefahr. Es löst in beiden Fällen im Körper die biologischen Mechanismen aus, die durch "Flucht oder Kampf" das Überleben sichern sollen. Dies sind evolotionsbedingte uralte Reaktionsmuster.

Da wir modernen Menschen jedoch meistens nicht wirklich in unserem Überleben bedroht sind und wir daher weder flüchten noch kämpfen müssen, bleibt der Körper quasi im Stressmodus stecken, er "friert ein" (freeze). Dies ist die Grundbedingung, auf der die zahlreichen stressbedingten Krankheiten sich entwickeln können.

Hieraus wird offensichtlich, welche große Bedeutung die Behandlung von Stress in unserem Leben hat, wenn wir gesund werden oder bleiben wollen. Wie gelangen wir aus dem freeze im Stressmodus heraus zurück in den entspannten Heilmodus?

Es gibt viele Wege, dies zu erreichen. Sport und Spiel sind zwei wichtige Möglichkeiten, die jeder Mensch so viel und oft wie möglich nutzen sollte. Um leicht und effektiv entspannen zu lernen, können Sie auch meinen speziell darauf zugeschnittenen offene Kurs "Atem, Entspannung, Meditation" besuchen. Damit kein weiterer "Termindruck" daraus entsteht, stellt jede Stunde eine in sich geschlossene Einheit dar, so dass der Kurs ganz nach Lust und Möglichkeit besucht werden kann.

Weitere Informationen auf meiner website www.drschindler-berlin.de