Sonntag, 16. Dezember 2012

7 Wege um Gefühle zu regulieren




Für viele Menschen ist die Vorweihnachtszeit mit viel Hektik und Stress verbunden. Umso größer sind dann oft die Erwartungen an die Feiertage selbst. Wir wünschen uns Harmonie und Freude mit den Menschen, die uns am liebsten sind. 

Leider führen Erschöpfung plus hohe Erwartungen  nicht selten zu Enttäuschungen, Ärger und Streit.  Bei Ihren Bemühungen, das Fest für alle zu etwas besonders Schönem zu machen, ist es wichtig, dass Sie auch  sich selbst gegenüber liebevoll und mitfühlend sind. 

Was können Sie tun, wenn Spannungen oder Streit bereits entstanden sind? Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Gelassenheit und inneren Frieden wiederfinden können.
 
1. Aus der Situation herausgehen! 

Machen Sie einen Spaziergang oder ein Nickerchen, um Abstand zu gewinnen. Oft gelingt es leicht, die Situation mit anderen Augen zu betrachten, wenn man innerlich einen Schritt zurückgetreten ist.

2.Tun Sie sich selbst etwas Gutes!

Ein heißes Bad, ein warmer Tee, eine Verschnaufpause bei guter Musik oder einer erbaulichen Lektüre bringen die Energie zurück und beruhigen die Nerven.

 3. Machen Sie eine Entspannungsübung!

Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, eine Yogastunde oder Meditation können Wunder wirken. Eine kleine Meditation, die Ihnen hilft, den Blick für das Wesentliche wieder zu finden, können Sie von meiner Internetseite herunterladen, wenn Sie sich für den Praxis-Infobrief anmelden. Auch wenn Sie den Infobrief bereits erhalten, schreiben Sie sich einfach ein, damit Sie zu dem Download der „Essenztechnik“ gelangen.

4. Den eigenen Blutzucker stabil halten!
 
Wenn der Blutzuckerspiegel absackt, bekommen viele Menschen schlechte Laune und oft auch Fressanfälle. Hier hilft es, den Blutzuckerspiegel gar nicht erst so hochzutreiben, ihn also stabil zu halten, indem Sie Zucker und leere Kohlenhydrate (z. B. in Süßigkeiten, Kuchen) meiden und stattdessen wertvolle Lebensmittel mit langsam verdaulichen Kohlenhydraten zu essen. Salate, Gemüse, Obst, Nüsse und Vollkornprodukte sind die besseren Alternativen.

5. Sprechen Sie sich aus oder schreiben Sie auf, was Sie bewegt!

Ein gutes Gespräch mit einer vertrauten Person hilft Ihnen, die Dinge wieder gerade zu rücken. Wenn gerade niemand zum Reden verfügbar ist, hilft es oft genauso, die eigenen Gedanken aufzuschreiben. Auf beiden Wegen bringen wir nach außen, was uns bewegt. Dadurch kann sich das Seelenleben ordnen und klären. 

6. Bewegen Sie sich!

Bewegung, sportliche Betätigung und Tanzen sind wunderbare Regulatoren für aufgewühlte Gefühle und Gedanken. Durch die rhythmische Muskeltätigkeit und das tiefere Atmen werden heilsame Prozesse im Nervensystem angeregt, die zur innerer Ausgeglichenheit führen.

7. Klopfen Sie sich frei!

Die Emtional Freedom Technik oder EFT ist eine Methode, bei der durch das Klopfen von Akupunkturpunkten eine Entspannung erzeugt wird, während wir uns mit einem Problem beschäftigen.  Das führt oft erstaunlich rasch zu einer Beruhigung der belastenden Gefühle, zu einer inneren Distanzierung und Lösungsideen. Wer die Technik bereits kennt, sollte daran denken, sie anzuwenden. Wer sie erlernen möchte, findet im Internet zahlreiche Informationen und Videos. Auch in meiner Praxis unterrichte ich das EFT regelmäßig.

Ich wünsche Ihnen fröhliche und friedliche Feiertage

Ihre Dr. Franziska Schindler

Montag, 8. Oktober 2012

Trinken Sie (zu) viel?



Jeder Arzt rät Ihnen: “Trinken Sie mehr!” Mindestens 1,5-2 Liter sollen wir am Tag trinken.

Was ist eigentlich dran an der Vorstellung, daß viel trinken gesund sei?

Wissenschaftler des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendort sind diesem Mythos nachgegangen und haben die Fakten zum Flüssigkeitsbedarf zusammengetragen:

Ein gesunder Erwachsener muss täglich 670 ml Harn bilden, damit der Körper seine harngängigen Stoffwechselabfallprodukte ausscheiden kann. Über die Haut gehen etwa 500 ml Flüssigkeit verloren, über die Atemluft 400 ml und über den Stuhl 200 ml. Aus der Nahrung werden täglich etwa 850 ml Wasser aufgenommen, im Körper selbst entstehen ca. 350 ml Wasser durch Oxidation. Macht eine Aufnahme von 1200 ml und einen Verlust von 1770 ml.

Nach Adam Riese reicht einem Gesunden somit eine Trinkmenge von 570 ml aus, um den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten! Das liegt weit unter dem, was allgemein empfohlen wird.

Wer braucht mehr Flüssigkeit?

Nur bei wenigen Krankheiten, wie eingeschränkter Nierenfunktion, Nierensteinen, Blasenentzündungen und besonders bei Rauchern zur Vermeidung von Blasentumoren, wird eine höhere Trinkmenge empfohlen.

Der Bedarf an Flüssigkeit steigt ansonsten nur bei Fieber, starkem Schwitzen, beim Stillen und bei körperlicher Belastung. Aber auch beim Sport ist Vorsicht geboten. Eine Untersuchung an 766 Teilnehmern des Boston-Marathon zeigte bei 13% eine deutliche Überwässerung, bei manchen sogar lebensgefährlichen Ausmaßes.

Der gängige Rat, 1,5-2 l am Tag zu trinken, kann damit nicht bestätigt werden. Man sollte auch bedenken, dass der Körper nicht ein einfaches Gefäß ist, aus dem überschüssiges Wasser einfach wieder herausfließt, wie bei einem Blumentopf mit Loch am Boden. Alles, was wir in den Körper hineingeben, muss darin aktiv verstoffwechselt werden, auch Wasser. Jedes Zuviel kann die betroffenen Körperfunktionen überfordern.

Der goldgelbe Mittelweg

Wie überall im Leben gilt es auch hier, den goldenen Mittelweg zu finden. Und hier können wir das sogar wörtlich nehmen. Denn das objektivste Maß für die richtige Trinkmenge gibt uns der Körper selbst:  Wenn der Urin eine gold-gelbe Farbe aufweist, nicht dunkelgelb und nicht wässrig, dann ist die Trinkmenge goldrichtig.

Bleiben Sie gesund!
Ihre Dr. Franziska Schindler
www.drschindler-berlin.de



Montag, 28. Mai 2012

3 Wege, um mehr Kalorien und Fett zu verbrennen


Manche Menschen scheinen essen zu können, was und soviel sie wollen und bleiben dabei schlank. Was ist deren Geheimnis und gibt es eine Möglichkeit, dass auch Sie davon profitieren können? 

Die natürlich schlanken Menschen haben einen „hochtourigen“ Stoffwechsel, d.h. die Verbrennungsrate für Kalorien ist bei ihnen erhöht. Und Ja, auch Sie können Ihrem Stoffwechsel „einheizen“, wenn Sie diesen drei Tipps folgen:

  1. Körperliche Aktivität am Morgen
Machen Sie Sport gleich nach dem Aufwachen für 30 Minuten! Studien haben gezeigt, dass dreimal mehr Fett verbrannt wird, wenn sportliche Aktivität am Morgen anstatt zu einer anderen Zeit durchgeführt wird.

Während des Tages bezieht der Körper seine Hauptenergie aus den Kohlenhydraten, die wir zu uns nehmen. Während der Nacht verbraucht der Körper die Kohlenhydratreserven, die in der Leber gespeichert wurden. Wenn wir morgens aufwachen und Sport machen, bevor wir gegessen haben, muss der Körper auf die Fettdepots zurückgreifen, um Energie zu erzeugen.

Ein weiterer guter Grund für Sport am Morgen liegt darin, dass der Stoffwechsel danach auf einer hohen Umsatzrate im Laufe des Tages bleibt. Das bedeutet, Sie verbrennen mehr Kalorien und nehmen leichter ab.

Wenn wir am Abend Sport machen, wird der Stoffwechsel zwar auch angeregt, allerdings verlangsamt er sich während der Nacht wieder und die Möglichkeit des anhaltenden Fettabbaus wird damit verpasst.

Extra-Tipp: Wer im Laufe des Tages noch einmal körperlich aktiv wird, kann die erhöhte Stoffwechselrate über den ganzen Tag aufrecht erhalten. Ausdauertraining von mindestens 30 Minuten am Morgen und 10-20 Minuten Krafttraining am Nachmittag könnten ein hervorragendes Programm darstellen, um rasch zur Wunschfigur zu gelangen.

  1. Ein gesundes Frühstück essen
Wenn Sie nach dem Sport am Morgen ein gutes und gehaltvolles Frühstück zu sich nehmen, treiben Sie Ihren Stoffwechsel weiter an. Wenn Sie das Frühstück auslassen oder verschieben würden, würde der Stoffwechsel nach dem Sport bald wieder heruntergefahren. Durch das Frühstück wird noch mehr Fett verbrannt.

Man kann sich den Stoffwechsel wie ein Feuer vorstellen. Der Sport wäre das Entfachen des Feuers, indem der Glut Luft zugeführt wird. Das Frühstück entspricht dem Auflegen von Brennstoff auf die entfachten Flammen. So wird das Feuer groß und stark.

Ein Frühstück beugt außerdem Heißhungerattacken vor, hilft das Energieniveau anzuheben und macht widerstandsfähiger gegen Stress.

  1. Ein frühes Abendessen essen und mit leerem Magen ins Bett
Das Hormonsystem hat eine Schlüsselfunktion in unserem Stoffwechsel. Die meisten Menschen haben schon gehört von dem Einfluss der Schilddrüsenhormone. Niedrige Thyroxinspiegel im Blut können zu unerwünschter Gewichtszunahme führen. Den gleichen Effekt haben hohe Kortisonspiegel bei andauerndem Stress. Auch diese machen dick.

Aber auch andere Hormone steuern unseren Metabolismus maßgeblich mit. Dazu zählen das Somatotropin (Wachstumshormon) und das Melatonin. Beide Hormone werden vorwiegend in der Nacht produziert. Wenn wir hungrig ins Bett gehen, wird ihre Produktion mächtig angeregt. Die letzte Mahlzeit sollte dafür mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

Somatotropin hilft beim Aufbau von Muskelmasse und beim Abbau von Fett. Das Melatonin führt zu einem guten Schlaf und verlangsamt die Zellteilungsrate und damit den Alterungsprozess. Auch wenn die aufgenommenen Gesamtkalorien des Tages gleich bleiben, kann durch das Ausnutzen dieser Hormone die Gewichtsreduktion stark beschleunigt werden.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist: Wer sich entscheidet, nach dem leichten Abendessen nichts mehr zu essen, kann leichter Nein sagen zu den abendlichen Dickmachern wie Knabbereien und Süßigkeiten und nimmt dadurch natürlich noch leichter ab!

Hier also noch einmal die drei Geheimnisse, um mehr Fett zu verbrennen und übermäßiges Gewicht abzubauen:

  1. Ausdauersport am Morgen nach dem Aufstehen
  2. Ein gesundes Frühstück essen
  3. Mit leerem Magen Schlafengehen

Um auf diesem Wege leichter abzunehmen, ist es nicht nötig, diese Tipps täglich anzuwenden. Es reicht, wenn Sie sie 2-3 mal in der Woche beherzigen. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich überraschen!

Herzliche Grüße,
Ihre Dr. F. Schindler

Mittwoch, 28. März 2012

Das Gute am Cholesterin

Ostern ist Eierzeit. Eier enthalten Cholesterin. Ist das denn gesund?

Egal wohin man schaut, ob in die bunten Magazine oder in die medizinische Fachpresse, überall liest man von dem BÖSEN Cholesterin. Nicht einmal Zigaretten werden so sehr verteufelt, wie dieses kleine Molekül. Dieser Standpunkt sichert der Pharmaindustrie jährlich Millionen von Euros an Profit und verdirbt den Menschen den Genuss an all den Lebensmittel, die im Verdacht stehen, diese angeblich so ungesunde Substanz zu enthalten.

Aber was ist wahr daran? Kann es wirklich sein, dass der Schöpfung in ihrer unendlichen Weisheit ein Fehler unterlaufen ist und uns versehentlich etwas Schädliches belassen hat, was nun für alle Herzinfarkte und Schlaganfälle mitverantwortlich sein soll? Wo doch sonst die Evolution mit solchen Dingen kurzen Prozess macht? Oder sind wir alle einer geschickten Werbestrategie auf den Leim gegangen?

Was ist denn eigentlich Cholesterin?

Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Stoff, die in unserem Körper in der Leber tagtäglich gebildet wird.

Cholesterin ist ein wesentlicher Bestandteil der Zellmembran, die als das Gehirn der Zelle bezeichnet werden kann und benötigt wird für die Kommunikation der Zelle mit ihrer Umgebung.

Cholesterin wird gebraucht zur Bildung von Synapsen, den Nervenzellvernetzungen im Gehirn, die Lernen und Gedächtnisbildung ermöglichen.

Cholesterin wird für den Transport fettlöslicher Nährstoffe benötigt und ist der Grundstoff zur Bildung von Gallenflüssigkeit, die für eine reibungslose Fettverdauung gebraucht wird. Übrigens: Der größte Teil des Gehirn besteht aus Fett.

Cholesterin ist der Grundstoff für Vitamin D und alle Sexualhormone. Ohne Cholesterin gäbe es kein Östrogen und kein Testosteron!

Ja, werden Sie nun wohl entgegen, aber was ist mit dem "bösen" LDL- und dem "guten" HDL-Cholesterin?

Das LDL-Cholesterin bedeutet „low density lipoprotein“, also ein Stoff mit geringer Dichte und ist eine Unterform des Cholesterins. Es hat die Funktion, das Cholesterin von der Leber in die Zellen der Organe des Körpers zu transportieren, wo es für seine zahlreichen Funktionen verwendet wird.

Das HDL-Cholesterin, „high density lipoprotein“, also ein Stoff mit hoher Dichte, hat die Aufgabe, das Cholesterin wieder zurück zur Leber zu bringen für eine Art Recycling.

Beide Cholesterinarten an sich sind nicht nur vollkommen unschädlich, sondern für eine gesunde Körperfunktion notwendig. Allerdings müssen sie dafür im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sein. Zuviel LDL und zuwenig HDL kann zu Problemen führen. Aber nicht direkt zu Arteriosklerose, wie immer gesagt wird.

Billige Pflanzenfette erhöhen das Risiko für Arteriosklerose

Arteriosklerose ist eine Autoimmunkrankheit, mit ausgelöst durch Oxidation von VLDL, dem „very low density lipoprotein“, das ansteigt durch zu wenig Bewegung und durch schädliche Fett in der Ernährung. Aber diese schädlichen Fette sind nicht die tierischen, cholesterinhaltigen, wie uns immer erzählt wird. Es sind die so genannten raffinierten pflanzlichen Öle, die für wenig Geld in allen Supermärkten der Welt zu haben sind und in riesigen Mengen zum Frittieren und Braten verwendet werden.

Die meisten pflanzlichen Öle sind im Naturzustand nur sehr gering hitzebeständig. Um die Hitzebeständigkeit zu erhöhen, wird das Öl einem industriellen chemischen Prozess unterworfen, in dem äußerst schädliche „Transfette“ erzeugt werden und das Öl sich am Ende von dem Plastik der Flasche, in der es sich befindet, nur noch durch ein einziges Molekül unterscheidet. Diese Fette verursachen Oxidationen im Körper, die über Autoimmunprozesse Entzündungen in den Gefäßwänden hervorrufen und so zur Arteriosklerose führen.

Was können wir nun bei der Ernährung tun, um Arteriosklerose vorzubeugen?

Benutzen Sie erstens gute Fette und zweitens die richtigen Fette für die verschiedenen Anwendungen! Kaufen Sie wertvolles kaltgepresstes Pflanzenöl und benutzen dies nur für kalte Salate oder geben Sie es der warmen Mahlzeit nach dem Kochvorgang erst auf dem Teller hinzu. Nicht erhitzen! Besonders günstig sind Öle, die viele Omega-3-Fettsäuren enthalten, da diese antioxidativ und antientzündlich wirken. Dazu gehört Raps- und Leinöl und Öle aus fettem Seefisch (Hering, Lachs, Kabeljau, Thunfisch)

Zum Braten und Frittieren sollten Sie nur solche Fette verwenden, die von Natur aus eine gute Hitzebeständigkeit haben. Das sind Fette, die natürlicherweise einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten. Unter den Pflanzenfetten sind dies Palmöl und Kokosfett, unter den tierischen Fetten ist das reine Butterschmalz eine köstliche und gesunde Wahl. Olivenöl darf auch erhitzt werden, zum Beispiel zum Schmoren, aber nicht so heiß, wie es zum Frittieren nötig wäre.

Neben der Verwendung guter Fette ist die ausreichende Zufuhr von pflanzlicher Frischkost wichtig, die viele Antioxidantien und Faserstoffe liefert. Beides hilft dem Körper, den Fettstoffwechsel zu regulieren und die Blutgefäße gesund zu halten.

Und nun genießen Sie Ihre Ostereier nach Herzenslust!

Ihre Dr. F. Schindler

www.drschindler-berlin.de



Montag, 26. Dezember 2011

Bauchfett weg ohne Sport und ohne Diät!


In einer Studie, die kürzlich im Jounal of Obesity (Zeitschrift für Übergewicht) veröffentlicht wurde, fanden die Forscher heraus, dass Stressreduktion wesentlich zur Gewichtsregulierung beiträgt. Die Teilnehmerinnen der Studie, die achtsames Essverhalten und stressvermindernde Techniken anwandten, hatten signifikant niedrigere Cortisolspiegel, ein Stresshormon, dass den Appetit steigert und Bauchfett vermehrt.

Ohne eine Diät durchzuführen, konnten diese Frauen ihr Bauchfett signifikant verringern. Der Zusammenhang zwischen Stressabbau und Reduktion von Bauchfett war linear. Je mehr die Frauen ihren Stresslevel reduzieren konnten, desto mehr Bauchfett verloren sie.

In der Studie wurden 24 der 47 übergewichtigen und gestressten Frauen nach Zufallsprinzip als Verumgruppe ausgewählt, wogegen die übrigen Frauen als Kontrollgruppe dienten. Die Verumgruppe erhielt über neun Wochen hinweg einmal pro Woche eine Stunde Unterricht in Meditation, Entspannungstechniken und Übungen zur Selbstwahrnehmung von Hunger und Sattsein, die sie in den Tagen zwischen den Unterrichtsstunden einmal täglich für 30 Minuten durchführten.

Die Frauen der Verumgruppe konnten über den Studienzeitraum ihr Gewicht halten, ihre Stresshormonspiegel deutlich senken und verloren signifikant Bauchfett. Die Frauen der Kontrollgruppe nahmen weiter an Gewicht zu, besonders auch Bauchfett und hatten weiterhin erhöhte Cortisolspiegel.

Mag sein, dass Sie meinen, eine halbe Stunde Zeit für Achtsamkeitsübungen hätten Sie nicht zur Verfügung am Tag. Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie. Selbst wenn keine Extrazeit aufgebracht werden kann für Meditation oder Entspannungstechniken, jede Mahlzeit kann für eine Achtsamkeitsübung genutzt werden.


Wenn Sie beispielsweise ein Stückchen Schokolade mit vollem Gewahrsein essen, sie langsam und genussvoll im Munde zergehen lassen und den Geschmack und die Konsistenz intensiv erleben, sich ganz dieser köstlichen Erfahrung hingeben für einige Minuten, trägt dies bereits zur Reduktion Ihres Stressniveaus bei. Und mag sein, dass Sie die Erfahrung machen, dass ein kleines Stückchen der Schokolade Ihnen mehr Genuss und Befriedigung geben, als eine ganze Tafel, die unbewusst heruntergeschlungen wird.

Übrigens: Forschungen haben gezeigt, dass der tägliche Verzehr einer kleinen Menge dunkler Schokolade (bis zu 4 Stückchen) mit mind. 70% Kakaoanteil das Verlangen nach Süßem und Salzigen gleichermaßen verringert! In dieser Weise ist Schokolade ein Beitrag zur gesunden Ernährung und kann mit einem guten Gewissen genossen werden. Wenn Sie diese in achtsamer Weise wie oben beschrieben zu sich nehmen, hilft sie Ihnen sogar beim Abnehmen!

In meinem Kurs "Stressabbau im Alltag" können Sie einfache, kurze und wirksame Methoden des Stressabbaus erlernen und so selbst in den Genuss kommen, nicht nur entspannter und gelassener zu sein, sondern ganz nebenbei auch Ihr Gewicht und Ihre Körperform zu verbessern.

Besuchen Sie auch meine Website für weitere Informationen:
www.drschindler-berlin.de

Dienstag, 29. November 2011

Kaffee ist gesund!


Immer noch behaupten viele Menschen, unter ihnen auch Ärzte, dass der regelmäßige Konsum von Kaffee gesundheitsschädlich sei. Viele gesundheitsbewusste Kaffeeliebhaber versuchen daher, ihren Kaffeegenuß zu beschränken. Für all diese gibt es jetzt eine gute Nachricht:

Kaffee ist gesund und kann sogar vor ernsten Erkrankungen schützen!

Zahlreiche wissenschaftliche Studien zur Auswirkung des Kaffeetrinkens beweisen eindeutig, dass der langfristige moderate Kaffeekonsum einen deutlichen gesundheitlichen Nutzen hat.

1. Herz und Kreislauf

3-4 Tassen Kaffee am Tag erhöhen nicht den Blutdruck und erzeugen keine Herzrhythmusstörungen, vermindern aber das Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankung zu versterben gegenüber Nicht-Kaffeetrinkern um 43%. Dieser Effekt zeigt sich nur bei koffeinhaltigem Kaffee. Entkoffeinierter Kaffee dagegen hat keinen Schutzeffekt.

Kaffee enthält sogenannte Phytoöstrogene, die ähnlich wie die natürlichen Östrogene bei der Frau vor Herzerkrankungen schützen.

2. Schutz vor Zuckerkrankheit

Schon seit 2002 weiß man aus verschiedenen, teils sehr großen Studien, dass der langfristige und regelmäßige Genuss von Kaffee vor Diabetes mellitus schützt. Auch nach Bereinigung durch alle anderen Risikofaktoren bleibt das Ergebnis signifikant.

Man vermutet, dass das Koffein die Insulinwirkung verbessert und die Bauchspeicheldrüse anregt. Außerdem enthält Kaffee viele Antioxidantien, die die Zellen schützen.

3. Kaffee und Tumorerkrankungen

Kaffee hat eindeutig keinen krebserzeugenden Effekt. Im Gegenteil, Kaffee scheint auf einige Krebsarten sogar einen hemmenden Einfluss zu haben. Dies konnte gezeigt werden für Gebärmutterkrebs, Hirntumore, Leberkrebs, Tumore im Mund/Rachen/Kehlkopf.

Auch dieser Schutzeffekt scheint durch die Antioxidantien im Kaffee vermittelt zu werden.

4. Hirnfunktion und mentale Gesundheit

Jeder kennt die anregende Wirkung einer Tasse Kaffee auf die Wachheit und Konzentrationsfähigkeit. Dass aber Kaffee auch vor Depressionen, Alzheimer und Parkinson schützt, wird sicher viele Menschen überraschen. Die Auswertung einer Studie, die über 30 Jahre an 22658 Personen durchgeführt wurde, ergab ein um 60% vermindertes Demenzrisiko der Kaffeetrinker (3-5 Tassen Kaffee am Tag)!

Dem Kaffeeliebhaber sei also gegönnt, seinen Kaffee nach Herzenslust zu genießen in dem beruhigenden Gefühl, auch noch etwas Gutes für seine Gesundheit zu tut. Wohl bekomm´s!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wie ein gewöhnliches Küchengewürz bei einem Herzanfall helfen kann!

Wußten Sie, dass ein gewöhnliches Gewürz, dass wahrscheinlich auch Sie in Ihrem Gewürzregal stehen haben, bei einem Herzanfall Leben retten kann?

Es klingt unglaublich, ist aber wahr! Bereits nach drei Minuten, schon bevor ein Notarzt vor Ort sein könnte, kann mit diesem Mittel ein Herzanfall gestoppt werden. Das könnte im Notfall die entscheidenen Minuten an Vorsprung geben, bevor der Notarzt eintrifft und medizinische Hilfe leisten kann.

Wie heißt also dieses Wundermittel? Es handelt sich um Cayennepfeffer!

Schon in alten Zeiten waren die medizinischen Eigenschaften der gemahlenen Chileschoten bekannt und sie konnten durch moderne wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt werden. Der Hauptinhaltsstoff, der für die medizinische Wirkung der Gewürzpflanze verantwortlich ist, erzeugt auch ihre Schärfe: das Capsaicin.

Capsaicin kann im Falle einer Minderdurchblutung des Herzmuskels, wie es bei einem Herzinfarkt passiert und auch bei Sauerstoffmangel im Gehirn bei einem Schlaganfall in wenigen Minuten die Durchblutung wieder herstellen und so die Gewebeschädigung aufhalten oder verringern.

Eine schnelle notfallmedizinische Behandlung muss natürlich in jedem Falle unmittelbar angefordert werden
.

Sobald ein Notarzt gerufen wurde, kann mit diesem in fast jedem Haushalt vorhandenen Mittel erste Hilfe geleistet werden. Dazu wird ein flacher Teelöffel Cayennepfeffer in einem Glas heißen Wassers schluckweise zu trinken gegeben. Auch das Einreiben mit einer Capsaicin-haltigen wärmenden Rheumasalbe (freiverkäuflich in der Apotheke) über der Herzregion kann versucht werden.

Der gesundheitliche Nutzen von Cayennepfeffer reicht jedoch noch weiter: Cayenne bietet neben der durchblutungsstegernden und schmerzlindernden Wirkung auch eine natürliche Unterstützung, um Gewicht zu reduzieren, da es den Appetit vermindert und den Kalorienverbrauch steigert, vergleichbar mit dem Effekt von Bewegung. Cayenne wirkt außerdem entgiftend und regt die Verdauung an.

Anwendung: 1 Teelöffel Zitronensaft und eine Messerspitze Cayennepfeffer in einem Glas kalten Wasser mischen und direkt morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen trinken!