Dienstag, 29. November 2011

Kaffee ist gesund!


Immer noch behaupten viele Menschen, unter ihnen auch Ärzte, dass der regelmäßige Konsum von Kaffee gesundheitsschädlich sei. Viele gesundheitsbewusste Kaffeeliebhaber versuchen daher, ihren Kaffeegenuß zu beschränken. Für all diese gibt es jetzt eine gute Nachricht:

Kaffee ist gesund und kann sogar vor ernsten Erkrankungen schützen!

Zahlreiche wissenschaftliche Studien zur Auswirkung des Kaffeetrinkens beweisen eindeutig, dass der langfristige moderate Kaffeekonsum einen deutlichen gesundheitlichen Nutzen hat.

1. Herz und Kreislauf

3-4 Tassen Kaffee am Tag erhöhen nicht den Blutdruck und erzeugen keine Herzrhythmusstörungen, vermindern aber das Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankung zu versterben gegenüber Nicht-Kaffeetrinkern um 43%. Dieser Effekt zeigt sich nur bei koffeinhaltigem Kaffee. Entkoffeinierter Kaffee dagegen hat keinen Schutzeffekt.

Kaffee enthält sogenannte Phytoöstrogene, die ähnlich wie die natürlichen Östrogene bei der Frau vor Herzerkrankungen schützen.

2. Schutz vor Zuckerkrankheit

Schon seit 2002 weiß man aus verschiedenen, teils sehr großen Studien, dass der langfristige und regelmäßige Genuss von Kaffee vor Diabetes mellitus schützt. Auch nach Bereinigung durch alle anderen Risikofaktoren bleibt das Ergebnis signifikant.

Man vermutet, dass das Koffein die Insulinwirkung verbessert und die Bauchspeicheldrüse anregt. Außerdem enthält Kaffee viele Antioxidantien, die die Zellen schützen.

3. Kaffee und Tumorerkrankungen

Kaffee hat eindeutig keinen krebserzeugenden Effekt. Im Gegenteil, Kaffee scheint auf einige Krebsarten sogar einen hemmenden Einfluss zu haben. Dies konnte gezeigt werden für Gebärmutterkrebs, Hirntumore, Leberkrebs, Tumore im Mund/Rachen/Kehlkopf.

Auch dieser Schutzeffekt scheint durch die Antioxidantien im Kaffee vermittelt zu werden.

4. Hirnfunktion und mentale Gesundheit

Jeder kennt die anregende Wirkung einer Tasse Kaffee auf die Wachheit und Konzentrationsfähigkeit. Dass aber Kaffee auch vor Depressionen, Alzheimer und Parkinson schützt, wird sicher viele Menschen überraschen. Die Auswertung einer Studie, die über 30 Jahre an 22658 Personen durchgeführt wurde, ergab ein um 60% vermindertes Demenzrisiko der Kaffeetrinker (3-5 Tassen Kaffee am Tag)!

Dem Kaffeeliebhaber sei also gegönnt, seinen Kaffee nach Herzenslust zu genießen in dem beruhigenden Gefühl, auch noch etwas Gutes für seine Gesundheit zu tut. Wohl bekomm´s!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wie ein gewöhnliches Küchengewürz bei einem Herzanfall helfen kann!

Wußten Sie, dass ein gewöhnliches Gewürz, dass wahrscheinlich auch Sie in Ihrem Gewürzregal stehen haben, bei einem Herzanfall Leben retten kann?

Es klingt unglaublich, ist aber wahr! Bereits nach drei Minuten, schon bevor ein Notarzt vor Ort sein könnte, kann mit diesem Mittel ein Herzanfall gestoppt werden. Das könnte im Notfall die entscheidenen Minuten an Vorsprung geben, bevor der Notarzt eintrifft und medizinische Hilfe leisten kann.

Wie heißt also dieses Wundermittel? Es handelt sich um Cayennepfeffer!

Schon in alten Zeiten waren die medizinischen Eigenschaften der gemahlenen Chileschoten bekannt und sie konnten durch moderne wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt werden. Der Hauptinhaltsstoff, der für die medizinische Wirkung der Gewürzpflanze verantwortlich ist, erzeugt auch ihre Schärfe: das Capsaicin.

Capsaicin kann im Falle einer Minderdurchblutung des Herzmuskels, wie es bei einem Herzinfarkt passiert und auch bei Sauerstoffmangel im Gehirn bei einem Schlaganfall in wenigen Minuten die Durchblutung wieder herstellen und so die Gewebeschädigung aufhalten oder verringern.

Eine schnelle notfallmedizinische Behandlung muss natürlich in jedem Falle unmittelbar angefordert werden
.

Sobald ein Notarzt gerufen wurde, kann mit diesem in fast jedem Haushalt vorhandenen Mittel erste Hilfe geleistet werden. Dazu wird ein flacher Teelöffel Cayennepfeffer in einem Glas heißen Wassers schluckweise zu trinken gegeben. Auch das Einreiben mit einer Capsaicin-haltigen wärmenden Rheumasalbe (freiverkäuflich in der Apotheke) über der Herzregion kann versucht werden.

Der gesundheitliche Nutzen von Cayennepfeffer reicht jedoch noch weiter: Cayenne bietet neben der durchblutungsstegernden und schmerzlindernden Wirkung auch eine natürliche Unterstützung, um Gewicht zu reduzieren, da es den Appetit vermindert und den Kalorienverbrauch steigert, vergleichbar mit dem Effekt von Bewegung. Cayenne wirkt außerdem entgiftend und regt die Verdauung an.

Anwendung: 1 Teelöffel Zitronensaft und eine Messerspitze Cayennepfeffer in einem Glas kalten Wasser mischen und direkt morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen trinken!

Dienstag, 1. März 2011

Kortisol und Krankheit

Die Beziehung zwischen Kortisol und Krankheit bei chronischem Stress

Chronischer Stress
führt zu einem Anstieg des Kortisolspiegels und zu einer Verminderung der Testosteronspiegel im Blut. Diese hormonellen Veränderungen verursachen über ihre Einflüsse auf den Stoffwechsel eine große Anzahl chronischer Erkrankungen, von denen ich hier einige aufzählen möchte:

Übergewicht - durch eine Steigerung des Appetits, verstärkten Muskelabbau, erhöhte Fettspeicherung, verlangsamter Fettabbau
Herzkreislauferkrankungen (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall) - durch Erhöhung des Cholesterinspiegels und des Blutdrucks
Depression und Ängste - durch Veränderung der Neurotransmitter im Gehirn (Dopamin und Serotonin)
Alzheimer Demenz - Untergang von Hirnzellen
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) - durch Insulinresistenz und Erhöhung des Blutzuckerspiegels
Osteoporose - durch beschleunigten Knochenabbau zur Gewinnung von Mineralien
Nachlassende Libido (verringertes Interesse an Sex) - durch reduzierte Testosteron und Östrogenspiegel
Infektanfälligkeit - Unterdrückung des Zellzahl und der Aktivität der Immunzellen
Störungen des Gedächtnisses und der Konzentration - verringerte Bildung von Neurotransmittern
Chronische Schmerzen - Erhöhung des Muskeltonus

Stressbezogene Krankheiten machen schätzungsweise 75-95 % aller Krankheiten aus, wegen derer Menschen einen Azrt oder Psychotherapeuten aufsuchen. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Stress ausgelöst wird durch äußere angespannte Lebenssituationen oder durch Stress, der sich nur in unserem inneren Erleben und Denken abspielt. Der Körper reagiert in beiden Fällen vollkommen gleich! Das Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen echter und "imaginierter" Gefahr. Es löst in beiden Fällen im Körper die biologischen Mechanismen aus, die durch "Flucht oder Kampf" das Überleben sichern sollen. Dies sind evolotionsbedingte uralte Reaktionsmuster.

Da wir modernen Menschen jedoch meistens nicht wirklich in unserem Überleben bedroht sind und wir daher weder flüchten noch kämpfen müssen, bleibt der Körper quasi im Stressmodus stecken, er "friert ein" (freeze). Dies ist die Grundbedingung, auf der die zahlreichen stressbedingten Krankheiten sich entwickeln können.

Hieraus wird offensichtlich, welche große Bedeutung die Behandlung von Stress in unserem Leben hat, wenn wir gesund werden oder bleiben wollen. Wie gelangen wir aus dem freeze im Stressmodus heraus zurück in den entspannten Heilmodus?

Es gibt viele Wege, dies zu erreichen. Sport und Spiel sind zwei wichtige Möglichkeiten, die jeder Mensch so viel und oft wie möglich nutzen sollte. Um leicht und effektiv entspannen zu lernen, können Sie auch meinen speziell darauf zugeschnittenen offene Kurs "Atem, Entspannung, Meditation" besuchen. Damit kein weiterer "Termindruck" daraus entsteht, stellt jede Stunde eine in sich geschlossene Einheit dar, so dass der Kurs ganz nach Lust und Möglichkeit besucht werden kann.

Weitere Informationen auf meiner website www.drschindler-berlin.de