Freitag, 9. Mai 2014

Bitte lächeln!



Lächeln ist eine äußerst nützliche Sache!    Warum?

-          Wenn Sie an Dinge denken, die Sie lächeln lassen, wie an Menschen, die Sie lieben, komische Sachen, die Ihr Haustier macht, lustige Filme, fühlen Sie sich auf der Stelle besser. Dieses Besserfühlen ist nicht nur emotional, es setzt auch sofort wohltuende Veränderungen im Körper in Gang, indem Stresshormone abgebaut und Glückshormone vermehrt ausgeschüttet werden.

-          Wissenschaftler haben herausgefunden, dass allein die Aktivierung der Gesichtsmuskeln, die ein Lächeln erzeugen, unabhängig davon, wie der Mensch sich wirklich innerlich fühlt (!), zu einer positiveren Wahrnehmung der Umwelt führt (Niederthal 2007). Und dann entdeckt man viel leichter Dinge, die einem wirklich ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

-          Lächeln und gute Gefühle fördern eine offenere Beziehung zur Umwelt, wir nehmen Gelegenheiten eher wahr, verfolgen unsere Träume mit mehr Selbstvertrauen und gehen leichter in Kontakt zu anderen.

-          Gefühle sind ansteckend. Wenn Sie lächeln, sich dadurch besser fühlen und positiver handeln, verführt das auch Ihre Mitmenschen, sich mehr zu öffnen und wohlwollender zu handeln.

Es geht natürlich nicht darum, Gefühle von Wut, Ärger, Angst, Kummer oder Trauer hinter einem künstlich lächelnden Gesicht zu verstecken. Das wäre verlogen und würde sich schrecklich anfühlen. Aber wenn Sie sich nur ein bißchen bedrückt oder neutral fühlen, kann ein Lächeln und die gedankliche Wahrnehmung positiver Aspekte Ihres Lebens Ihre Stimmung heben und Ihr Handeln effektiver machen.


Probieren Sie es doch einfach mal aus, wie sich Ihr Lebensgefühl verändert, wenn Sie öfter einmal Lächeln. Nur so zum Spaß oder aus Neugierde

Mit einem Lächeln lebt´s sich leichter
Nebenbei können Sie dann auch noch eine Menge Energie sparen, denn ein grimmiges Gesicht zu machen braucht viel mehr Muskelarbeit, als ein freundliches Lächeln ;-)

Mit einem freundlichen Lächeln
Ihre Dr. Franziska Schindler                  

Dienstag, 10. Dezember 2013

Blähbauch, flotter Otto und Co.



Jeder kennt den Spruch: „Ein voller Bauch studiert nicht gern.“ Wussten Sie, dass dieser Satz auch andersherum wahr ist? Ein „voller Kopf“ hindert den Bauch nämlich auch am Verdauen! Wie ist das zu verstehen?

Unser Körper ist ein Meister der Ökologie. Die vorhandenen Energieressourcen werden jederzeit optimal eingeteilt. Für die Steuerung der Energiebereitstellung ist das vegetative (autonome)Nervensystem zuständig. Es besteht aus zwei antagonistischen Anteilen, dem Sympathikus (Stressmodus) und dem Parasympathikus (Heilmodus).

Wenn wir im Stress sind, werden über den Sympathikus in unserem Körper all die Bereiche mit Blut versorgt, die für lebensrettende Kampf- oder Fluchtreaktionen nötig sind, vor allem Gehirn, Herz, Lunge und Muskulatur. Das für deren Mehrbedarf nötige Blut wird dabei dem Magen-Darm-Trakt entzogen. Dieser wird bei Stress sozusagen „ausgeschaltet“ und ist erst wieder voll funktionsfähig, wenn der Stress vorbei ist und Sie sich wieder entspannt haben.

Der Körper kann leider nicht unterscheiden, ob Sie gestresst sind, weil Ihnen gerade ein Säbelzahntiger auf den Fersen ist oder Ihnen nur die U-Bahn vor der Nase weggefahren ist oder Sie sich über Ihren Chef ärgern. Die körperlichen Veränderungen laufen immer nach dem gleichen Muster ab.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie wollten zu Abend essen und dabei gleichzeitig die Nachrichten im Fernsehen anschauen (nicht so ungewöhnlich, oder?). Da die Nachrichten in der Regel ziemlich unerfreuliche Botschaften verbreiten, kann es passieren, dass Sie sich darüber aufregen, d.h. Sie geraten in Stress. Sofort schaltet Ihr Körper um auf den Stressmodus: der Magen-Darm-Trakt wird abgeschaltet, die Verdauungssaftproduktion und die Peristaltik werden eingestellt. Da Ihre Aufmerksamkeit nicht beim Essen, sondern bei den aufregenden Bildern im TV ist, kauen Sie nicht gründlich und bemerken auch nicht, dass Sie zu viel essen.

Ihr armer Magen, dem gerade alles Blut entzogen wurde, der keinen Magensaft mehr bilden und sich nicht mehr richtig bewegen kann, ist hilflos den ankommenden groben Nahrungsstücken ausgeliefert. Das Essen bleibt viel länger im Magen liegen als vorgesehen und Sie erleben ein unangenehmes Völlegefühl und Aufstoßen.

Irgendwann entleert sich der Magen doch langsam und die unzureichend zerkleinerte und nicht genügend mit Magensaft durchmischte Nahrung wird dem Dünndarm weitergereicht. Dieser kann mit seinen ebenfalls deutlich vermindert ausgeschütteten Verdauungssäften dem schlecht vorbereiteten Nahrungsbrei nicht Herr werden. Das ist die Stunde einer ganzen Armee von unangenehmen Darmkeimen, die nun durch Fäulnis- und Gärungsprozesse die Nahrung doch noch in halbwegs verdaubare Bestandteile zerlegen.

Leider werden dadurch nicht nur eine ganze Menge Gase gebildet, die sich als Blähungen bemerkbar machen, sondern zusätzlich besudeln diese bösen Jungs auch noch unsere Därme mit giftigen Ausscheidungen wie Fuselalkohol und Ammoniak, die Bauchkrämpfe und Durchfall verursachen können und unsere Leber stärker belasten, als der gute Wein, den sie zum Essen genießen.

Das Gleiche passiert übrigen auch, wenn Sie beim Essen angeregte Diskussionen führen oder sich das Brötchen hinein stopfen, während Sie die Zeitung lesen. Dem Körper ist es egal, womit Sie sich stressen. Eine gute Verdauung ist unter Stress unmöglich!

Zum Glück geht es auch anders! Wer einmal verstanden hat, dass nur ein gut durchbluteter und aktiver Magen-Darm-Trakt eine optimale Verdauung ermöglicht, kann dafür sorgen, sich vor dem Essen zu entspannen und eine ruhige Atmosphäre sicherzustellen. Wer oft mit Verdauungsproblemen zu tun hat oder unter einem Reizmagen oder Reizdarm leidet, könnte sich so oft wie möglich vor den Mahlzeiten für 5 Minuten hinlegen, den Kopf zur Ruhe bringen und entspannen. Wenn die Möglichkeit nicht besteht, zum Beispiel weil Sie auswärts essen, helfen schon einige tiefe und ruhige Atemzüge vor dem Essen, um das vegetative Nervensystem vom Stressmodus in den Heilmodus zu bringen.

Wenn Sie noch mehr leichte und alltagstaugliche Methoden des Stressabbaus lernen möchten, kommen Sie doch zu meinem Kurs: "Entspannt und gelassen im Alltag" 

Herzlichst

Ihre Dr. F. Schindler







Sonntag, 28. Juli 2013

Be positive! 5 Tipps für gesunden Umgang mit Negativität



Es braucht alle möglichen Sorten von Menschen in der Welt. Optimisten und Pessimisten, Kämpfer und Zufriedene, Gründliche und Seichte, all diese verschiedenen Persönlichkeiten geben der Welt ihre wunderbare Vielfalt.

Während wir durch unser Leben wandern, sind wir immer wieder herausgefordert, unseren eigenen Werten treu zu bleiben, um nicht von den äußeren Einflüssen um uns herum mitgerissen zu werden.

Der Mensch hat vermutlich eine natürliche Neigung zu Negativität. Sie brauchen nur zu beobachten, wie negative Ereignisse in der Welt allergrößte Aufmerksamkeit erhalten. Die Medien machen mit dem Hang der Menschen zur Negativität eine Menge Umsatz und nähren leider dabei auch viele irrationale Ängste.

Neuropsychologen vermuten die Ursache für unsere Affinität zum Negativen darin, dass wir alle Nachkommen von Pessimisten sind. Dierjenigen unter unseren Urahnen, die in dem Knistern im Busch eine Gefahr witterten und sich in Sicherheit brachten, hatten deutlich größere Überlebenschancen in einer gefahrvollen Umwelt, als der sorglose Optimist.

Was ein biologischer Vorteil in der wilden Urzeit war, ist heute jedoch wenig hilfreich, wenn wir in unserer zivilisierten Welt anstreben, glücklich zu sein. Wenn Sie glücklich sein wollen, brauchen Sie Strategien, um die Negativität in eigenen Leben in Grenzen zu halten, denn Negativität ist ein starker Stressfaktor.

Was ist denn eigentlich mit Negativität gemeint?

Eine Person mit einer negativen Haltung könnte man so beschreiben:

  •  schwelt in Gedanken an das, was nicht möglich ist und findet ständig gute Gründe dafür, warum etwas nicht getan werden kann
  • neigt zu Groll, Ärger über Kleinigkeiten, Lästern und Kritisieren 
  • bleibt mürrisch und ignoriert gute Gründe, um dankbar und froh zu sein, wie gute Gesundheit, finanzielle Sicherheit etc.
  • schiebt die Verantwortung für negative Stimmung auf andere, den Partner, die Nachbarn, die Mitarbeiter, die Politiker 
  • sucht und findet immer das „Haar in der Suppe“


5 Wege, um mit Negativität besser umzugehen

Eine anhaltende negative Haltung kann sehr zerstörerisch auf das eigene Leben wirken. Sie kann beruflichen Erfolg, Beziehungen, spirituelles Wachstum und vor allem auch Gesundheit und Wohlbefinden maßgeblich blockieren.

Der Schlüssel liegt nicht darin, die Negativität zu bekämpfen (damit wäre man selbst in die Negativitätsfalle getappt), sondern mit einem klaren Kopf und achtsamer Entschlossenheit eine positive Haltung im eigenen Leben zu stärken:


1.      Seien Sie konstruktiv

Wenn Sie Ihr Gehirn sich selbst überlassen, also geistig untätig sind, ist die Gefahr groß, in negativem Denken zu versinken, denn die gesellschaftliche Stimmung und die biologischen Anlagen werden Ihr Gehirn rasch ins Negative ziehen. 

Setzen Sie sich daher erstrebenswerte und erreichbare Ziele und suchen Sie nach dem, was Erfreulich ist, um jeden Tag eine positive Geisteshaltung aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Beginnen Sie jeden Tag mit  Fragen wie diesen: „Was ist mir heute wichtig, damit dieser Tag für mich wertvoll und erfüllt wird? Welche ideale Version von mir selbst will ich heute sein?“ 

Zur positiven Einstimmung in den Tag kann auch eine kurze Meditation helfen. Auf meiner Website können Sie sich kostenlos die 10-minütige „Essenztechnik“ herunterladen (einfach für den Praxis-Infobrief einschreiben, geht auch, wenn Sie bereits eingeschrieben sind)

 
2.      Halten Sie sich von Versuchungen fern

Wenn Sie mit anderen reden, lassen Sie sich nicht von deren Lästern oder Klagen anstecken, sondern betonen Sie die erfreulichen Seiten der Welt. Meiden Sie negative Menschen so gut es geht. Vermindern Sie Ihren Konsum an Nachrichten aus Zeitungen, Radio, Fernsehen und Internet. Das sind wahre Schlechte-Laune-Generatoren! 


3.      Analysieren und Distanzieren

Wenn es sich nicht vermeiden lässt, in Kontakt zu sein mit einer negativen Person oder Situation, analysieren Sie deren Gründe sachlich, nehmen Sie nichts persönlich, lassen Sie es beim Anderen und bleiben Sie innerlich in Ihrer positiven Spur.

4.      Helfen Sie anderen

Heitern Sie andere auf, bringe Sie andere zum Lachen!  Als Außenstehender kann man eine Situation oft klarer sehen. Helfen Sie anderen, das Leben leichter zu nehmen, damit helfen Sie immer auch sich selbst und machen die Welt zu einem schöneren Ort!

5.      Wählen Sie glücklich zu sein!

Glück kommt nicht von den äußeren Umständen, wie es oft den Anschein hat, sondern erwächst in unserem Inneren. Wenn Sie sich entscheiden glücklich zu sein, finden Sie immer mehr Quellen der Freude in sich, werden Ihre Antennen für die erfreulichen Dinge im Leben sensibler und es fällt Ihnen immer leichter, negative Einflüsse, die Ihren Weg kreuzen, herauszufiltern. 


Unsere Biologie ist zwar aus Zeiten der Höhlenmenschen auf Negativität gepolt. Und die alte Dame Evolution kommt nur langsam voran. Wir wissen jedoch heute aus der Epigenetik, dass wir unsere Gene durch unser Denken beeinflussen können. Wenn wir uns Tag für Tag bewusst für eine positivere Haltung entscheiden, werden wir selbst immer mehr zu einer Quelle von Freude und Frieden in der Welt. 

Wenn Sie gerne professionelle Unterstützung annehmen möchten, um mehr Leichtigkeit und Freude in Ihrem Leben zu erleben, nutzen Sie mein Angebot an Kursen oder vereinbaren Sie einen Termin für ein individuelles Einzelcoaching. Ich freue mich auf Sie! 

Seien Sie die Veränderung, die Sie in der Welt sehen wollen! 

Herzlichst, Ihre Dr. Franziska Schindler






Dienstag, 19. Februar 2013

Die heilsame Wirkung von Meditation



Noch vor gar nicht allzu langer Zeit war Meditation eher etwas für Yogis, Hippies und andere Sonderlinge. Je mehr jedoch Burn-out und Stress zu verbreiteten gesellschaftlichen Problemen geworden sind, desto mehr ist Meditation ins allgemeine Interesse gerückt und auch die Wissenschaft beschäftigt sich zunehmend mit der Erforschung der Veränderungen in Geist und Körper von Meditierenden.

Forscher der Medizinischen Hochschule in Harvard haben entdeckt, dass bei Menschen, die regelmäßig Entspannungstechniken and Meditation praktizieren, weit mehr Gene aktiviert sind, die der Krankheitsabwehr dienen, als bei Menschen, die keine derartigen Übungen machen.

Die gute Nachricht ist, dass dieser Effekt sich schon nach relativ kurzer Zeit nachweisen lässt. Schon nach zwei Monaten täglicher Praxis beginnt der Körper mit den genetischen Veränderungen. Gene, die Entzündungen bekämpfen, kranke Zellen unschädlich machen und vor Krebs schützen, werden aktiviert. Durch regelmäßige Meditation und Entspannung erhöht sich die Chance auf normalen Blutdruck, gesunde Hormonspiegel, Schmerzfreiheit, bessere Fruchtbarkeit und seltenere Infekte.

Wie kommt es zu diesen positiven Auswirkungen entspannender Techniken auf den Körper? Die Umschaltung des Nervensystems auf Entspannung führt zum Abbau von Stresshormonen wie Kortisol und Adrenalin und zum Ansteigen sogenannter Wohlfühlhormone wie Serotonin und dem Wachstumshormon, dass auch das Anti-Aging-Hormon genannt wird. Im vegetativen Nervensystem wird der Parasympathikus aktiviert, der für Heilung und Regeneration zuständig ist. 

Auch wenn es unzählige verschiedene Techniken der Entspannung und Meditation gibt, ist ihre biologische Wirkung in der Essenz ähnlich.

Die 7 gesundheitlichen Vorteile von Entspannung und Meditation

  1. Verbesserte Immunabwehr und Prävention von Krebs
  2. Emotionales Gleichgewicht und bessere Stressabwehr
  3. Hormonelle Balance und bessere Fruchtbarkeit und Potenz
  4. Gesunde Funktion des Magen-Darm-Traktes
  5. Regulierung des Blutdrucks
  6. Entzündungshemmung durch Abbau von Entzündungsmediatoren
  7. Größere innere Ruhe und besserer Schlaf

Wie können auch Sie in den Nutzen dieser einfachen Techniken kommen?
Erlernen Sie Entspannung und Meditation und richten Sie sich eine kurze tägliche Routine in Ihrem Alltag ein. Schon nach kurzer Zeit werden Sie die positiven Effekte genießen können.

In meinem Kurs „Entspannt und gelassen im Alltag“ erlernen Sie erprobte und einfache Methoden zur Entspannung in nur drei Terminen á 90 Minuten. Alle Einzelheiten finden Sie auf meiner Website www.drschindler-berlin.de/entspannt_im_alltag.html

Einen entspannten Tag wünscht

Ihre Dr. F. Schindler







Sonntag, 16. Dezember 2012

7 Wege um Gefühle zu regulieren




Für viele Menschen ist die Vorweihnachtszeit mit viel Hektik und Stress verbunden. Umso größer sind dann oft die Erwartungen an die Feiertage selbst. Wir wünschen uns Harmonie und Freude mit den Menschen, die uns am liebsten sind. 

Leider führen Erschöpfung plus hohe Erwartungen  nicht selten zu Enttäuschungen, Ärger und Streit.  Bei Ihren Bemühungen, das Fest für alle zu etwas besonders Schönem zu machen, ist es wichtig, dass Sie auch  sich selbst gegenüber liebevoll und mitfühlend sind. 

Was können Sie tun, wenn Spannungen oder Streit bereits entstanden sind? Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Gelassenheit und inneren Frieden wiederfinden können.
 
1. Aus der Situation herausgehen! 

Machen Sie einen Spaziergang oder ein Nickerchen, um Abstand zu gewinnen. Oft gelingt es leicht, die Situation mit anderen Augen zu betrachten, wenn man innerlich einen Schritt zurückgetreten ist.

2.Tun Sie sich selbst etwas Gutes!

Ein heißes Bad, ein warmer Tee, eine Verschnaufpause bei guter Musik oder einer erbaulichen Lektüre bringen die Energie zurück und beruhigen die Nerven.

 3. Machen Sie eine Entspannungsübung!

Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, eine Yogastunde oder Meditation können Wunder wirken. Eine kleine Meditation, die Ihnen hilft, den Blick für das Wesentliche wieder zu finden, können Sie von meiner Internetseite herunterladen, wenn Sie sich für den Praxis-Infobrief anmelden. Auch wenn Sie den Infobrief bereits erhalten, schreiben Sie sich einfach ein, damit Sie zu dem Download der „Essenztechnik“ gelangen.

4. Den eigenen Blutzucker stabil halten!
 
Wenn der Blutzuckerspiegel absackt, bekommen viele Menschen schlechte Laune und oft auch Fressanfälle. Hier hilft es, den Blutzuckerspiegel gar nicht erst so hochzutreiben, ihn also stabil zu halten, indem Sie Zucker und leere Kohlenhydrate (z. B. in Süßigkeiten, Kuchen) meiden und stattdessen wertvolle Lebensmittel mit langsam verdaulichen Kohlenhydraten zu essen. Salate, Gemüse, Obst, Nüsse und Vollkornprodukte sind die besseren Alternativen.

5. Sprechen Sie sich aus oder schreiben Sie auf, was Sie bewegt!

Ein gutes Gespräch mit einer vertrauten Person hilft Ihnen, die Dinge wieder gerade zu rücken. Wenn gerade niemand zum Reden verfügbar ist, hilft es oft genauso, die eigenen Gedanken aufzuschreiben. Auf beiden Wegen bringen wir nach außen, was uns bewegt. Dadurch kann sich das Seelenleben ordnen und klären. 

6. Bewegen Sie sich!

Bewegung, sportliche Betätigung und Tanzen sind wunderbare Regulatoren für aufgewühlte Gefühle und Gedanken. Durch die rhythmische Muskeltätigkeit und das tiefere Atmen werden heilsame Prozesse im Nervensystem angeregt, die zur innerer Ausgeglichenheit führen.

7. Klopfen Sie sich frei!

Die Emtional Freedom Technik oder EFT ist eine Methode, bei der durch das Klopfen von Akupunkturpunkten eine Entspannung erzeugt wird, während wir uns mit einem Problem beschäftigen.  Das führt oft erstaunlich rasch zu einer Beruhigung der belastenden Gefühle, zu einer inneren Distanzierung und Lösungsideen. Wer die Technik bereits kennt, sollte daran denken, sie anzuwenden. Wer sie erlernen möchte, findet im Internet zahlreiche Informationen und Videos. Auch in meiner Praxis unterrichte ich das EFT regelmäßig.

Ich wünsche Ihnen fröhliche und friedliche Feiertage

Ihre Dr. Franziska Schindler

Montag, 8. Oktober 2012

Trinken Sie (zu) viel?



Jeder Arzt rät Ihnen: “Trinken Sie mehr!” Mindestens 1,5-2 Liter sollen wir am Tag trinken.

Was ist eigentlich dran an der Vorstellung, daß viel trinken gesund sei?

Wissenschaftler des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendort sind diesem Mythos nachgegangen und haben die Fakten zum Flüssigkeitsbedarf zusammengetragen:

Ein gesunder Erwachsener muss täglich 670 ml Harn bilden, damit der Körper seine harngängigen Stoffwechselabfallprodukte ausscheiden kann. Über die Haut gehen etwa 500 ml Flüssigkeit verloren, über die Atemluft 400 ml und über den Stuhl 200 ml. Aus der Nahrung werden täglich etwa 850 ml Wasser aufgenommen, im Körper selbst entstehen ca. 350 ml Wasser durch Oxidation. Macht eine Aufnahme von 1200 ml und einen Verlust von 1770 ml.

Nach Adam Riese reicht einem Gesunden somit eine Trinkmenge von 570 ml aus, um den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten! Das liegt weit unter dem, was allgemein empfohlen wird.

Wer braucht mehr Flüssigkeit?

Nur bei wenigen Krankheiten, wie eingeschränkter Nierenfunktion, Nierensteinen, Blasenentzündungen und besonders bei Rauchern zur Vermeidung von Blasentumoren, wird eine höhere Trinkmenge empfohlen.

Der Bedarf an Flüssigkeit steigt ansonsten nur bei Fieber, starkem Schwitzen, beim Stillen und bei körperlicher Belastung. Aber auch beim Sport ist Vorsicht geboten. Eine Untersuchung an 766 Teilnehmern des Boston-Marathon zeigte bei 13% eine deutliche Überwässerung, bei manchen sogar lebensgefährlichen Ausmaßes.

Der gängige Rat, 1,5-2 l am Tag zu trinken, kann damit nicht bestätigt werden. Man sollte auch bedenken, dass der Körper nicht ein einfaches Gefäß ist, aus dem überschüssiges Wasser einfach wieder herausfließt, wie bei einem Blumentopf mit Loch am Boden. Alles, was wir in den Körper hineingeben, muss darin aktiv verstoffwechselt werden, auch Wasser. Jedes Zuviel kann die betroffenen Körperfunktionen überfordern.

Der goldgelbe Mittelweg

Wie überall im Leben gilt es auch hier, den goldenen Mittelweg zu finden. Und hier können wir das sogar wörtlich nehmen. Denn das objektivste Maß für die richtige Trinkmenge gibt uns der Körper selbst:  Wenn der Urin eine gold-gelbe Farbe aufweist, nicht dunkelgelb und nicht wässrig, dann ist die Trinkmenge goldrichtig.

Bleiben Sie gesund!
Ihre Dr. Franziska Schindler
www.drschindler-berlin.de



Montag, 28. Mai 2012

3 Wege, um mehr Kalorien und Fett zu verbrennen


Manche Menschen scheinen essen zu können, was und soviel sie wollen und bleiben dabei schlank. Was ist deren Geheimnis und gibt es eine Möglichkeit, dass auch Sie davon profitieren können? 

Die natürlich schlanken Menschen haben einen „hochtourigen“ Stoffwechsel, d.h. die Verbrennungsrate für Kalorien ist bei ihnen erhöht. Und Ja, auch Sie können Ihrem Stoffwechsel „einheizen“, wenn Sie diesen drei Tipps folgen:

  1. Körperliche Aktivität am Morgen
Machen Sie Sport gleich nach dem Aufwachen für 30 Minuten! Studien haben gezeigt, dass dreimal mehr Fett verbrannt wird, wenn sportliche Aktivität am Morgen anstatt zu einer anderen Zeit durchgeführt wird.

Während des Tages bezieht der Körper seine Hauptenergie aus den Kohlenhydraten, die wir zu uns nehmen. Während der Nacht verbraucht der Körper die Kohlenhydratreserven, die in der Leber gespeichert wurden. Wenn wir morgens aufwachen und Sport machen, bevor wir gegessen haben, muss der Körper auf die Fettdepots zurückgreifen, um Energie zu erzeugen.

Ein weiterer guter Grund für Sport am Morgen liegt darin, dass der Stoffwechsel danach auf einer hohen Umsatzrate im Laufe des Tages bleibt. Das bedeutet, Sie verbrennen mehr Kalorien und nehmen leichter ab.

Wenn wir am Abend Sport machen, wird der Stoffwechsel zwar auch angeregt, allerdings verlangsamt er sich während der Nacht wieder und die Möglichkeit des anhaltenden Fettabbaus wird damit verpasst.

Extra-Tipp: Wer im Laufe des Tages noch einmal körperlich aktiv wird, kann die erhöhte Stoffwechselrate über den ganzen Tag aufrecht erhalten. Ausdauertraining von mindestens 30 Minuten am Morgen und 10-20 Minuten Krafttraining am Nachmittag könnten ein hervorragendes Programm darstellen, um rasch zur Wunschfigur zu gelangen.

  1. Ein gesundes Frühstück essen
Wenn Sie nach dem Sport am Morgen ein gutes und gehaltvolles Frühstück zu sich nehmen, treiben Sie Ihren Stoffwechsel weiter an. Wenn Sie das Frühstück auslassen oder verschieben würden, würde der Stoffwechsel nach dem Sport bald wieder heruntergefahren. Durch das Frühstück wird noch mehr Fett verbrannt.

Man kann sich den Stoffwechsel wie ein Feuer vorstellen. Der Sport wäre das Entfachen des Feuers, indem der Glut Luft zugeführt wird. Das Frühstück entspricht dem Auflegen von Brennstoff auf die entfachten Flammen. So wird das Feuer groß und stark.

Ein Frühstück beugt außerdem Heißhungerattacken vor, hilft das Energieniveau anzuheben und macht widerstandsfähiger gegen Stress.

  1. Ein frühes Abendessen essen und mit leerem Magen ins Bett
Das Hormonsystem hat eine Schlüsselfunktion in unserem Stoffwechsel. Die meisten Menschen haben schon gehört von dem Einfluss der Schilddrüsenhormone. Niedrige Thyroxinspiegel im Blut können zu unerwünschter Gewichtszunahme führen. Den gleichen Effekt haben hohe Kortisonspiegel bei andauerndem Stress. Auch diese machen dick.

Aber auch andere Hormone steuern unseren Metabolismus maßgeblich mit. Dazu zählen das Somatotropin (Wachstumshormon) und das Melatonin. Beide Hormone werden vorwiegend in der Nacht produziert. Wenn wir hungrig ins Bett gehen, wird ihre Produktion mächtig angeregt. Die letzte Mahlzeit sollte dafür mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

Somatotropin hilft beim Aufbau von Muskelmasse und beim Abbau von Fett. Das Melatonin führt zu einem guten Schlaf und verlangsamt die Zellteilungsrate und damit den Alterungsprozess. Auch wenn die aufgenommenen Gesamtkalorien des Tages gleich bleiben, kann durch das Ausnutzen dieser Hormone die Gewichtsreduktion stark beschleunigt werden.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist: Wer sich entscheidet, nach dem leichten Abendessen nichts mehr zu essen, kann leichter Nein sagen zu den abendlichen Dickmachern wie Knabbereien und Süßigkeiten und nimmt dadurch natürlich noch leichter ab!

Hier also noch einmal die drei Geheimnisse, um mehr Fett zu verbrennen und übermäßiges Gewicht abzubauen:

  1. Ausdauersport am Morgen nach dem Aufstehen
  2. Ein gesundes Frühstück essen
  3. Mit leerem Magen Schlafengehen

Um auf diesem Wege leichter abzunehmen, ist es nicht nötig, diese Tipps täglich anzuwenden. Es reicht, wenn Sie sie 2-3 mal in der Woche beherzigen. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich überraschen!

Herzliche Grüße,
Ihre Dr. F. Schindler